Das Gespenst von Canterville – Oscar Wilde

Ein feines, kleines Buch von Großmeister Oscar Wilde. Dieses las ich im Zuge einer “Wir lesen Klassiker”-Gruppe – schadet ja nie, sowas mal einzustreuen. Zumal ich großer Wilde-Fan bin. Und auch hier wieder: ich liebe die Sprache, die Beschreibungen der Umgebung, Wildes Gabe, mit feinen Strichen die Charaktere der Familie nachzuzeichnen – und ein ungewöhnliches Gespenst bei dem man zwischen Lachen und Mitleid schwankte. Zwar war ich zum Schluß hin etwas erstaunt über das gewählte Ende, jedoch, nachdem es sich setzen konnte, kann ich Wilde verstehen – so hat er dem ganzen doch noch die Prise “geheimnisvoll” verliehen.

Das Buch wartet mit wundervollen Sätzen wie “aber sonst ereignete sich nichts von besonderer Bedeutung” auf und Worten wie “Butterrutschbahn” und einem in Filzpantoffeln spukenden Gespenst..was will man mehr?

Danke an Christine fürs Gründen der Klassiker-Gruppe!

Ein Gedanke zu „Das Gespenst von Canterville – Oscar Wilde“

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