Elsa ungeheuer – Astrid Rosenfeld

Es tut mir in der Seele weh… Ich fing das Buch an: war gleich wieder gefangen vom tollen Stil Rosenfelds. Die Beschreibung der Kinder und Jugendjahre, vermischt mit den Skurrilitäten, die ein kleines Dorf mit sich bringt. Bis dahin dachte ich: klasse, ein schöner Roman mit viel Potential. Doch dann kam der Sprung ins Erwachsenenleben der Protagonisten und für mich der Bruch – hier war noch ein Hauch der wirklich tollen Ideen des ersten Teils zu spüren, meine Begeisterung nahm aber immer mehr ab – wohin sollte dieser Roman führen – war das wirklich alles? Irgendwie hatte ich nach dem Auftakt anderes, soviel mehr erwartet. Das Buch plätscherte nur noch so vor sich hin, die Ereignisse kamen mir nicht mehr nahe. Wie gesagt – es tut mir richtiggehend weh, diesen Leseeindruck zu schreiben, hatte ich doch mit „Adams Erbe“ ein so großartiges Buch gelesen. Aber: ich werde auch das nächste lesen und auch wieder große Erwartungen haben – denn schreiben, das kann Rosenfeld definitiv.

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