Garp und wie er die Welt sah – John Irving

Uff, das wird schwer. Weite Strecken des Buches: super! Grade der Anfang gefiel mir extrem gut. Irving hat einen unverwechselbaren Stil, er ist einfach ein großer Erzähler. Ich verstehe auch immer noch, warum ihn soviele Menschen lieben und gerne lesen. Zwischendrin kämpft man immer ein bisschen, ist aber am Ende immer froh, das man durchgehalten hat. Und trotzdem – ich stehe auf skurriles, mochte auch viele Personen im Buch gern (Jenny Fields, Roberta), die Ereignisse laufen toll zusammen – dennoch bin ich mit Garp selbst absolut nicht warm geworden. Auch einige Passagen waren für mich einfach zu heftig – ich habe mich wirklich gefragt, was der Autor da bezwecken wollte? Schockieren? Maybe…Als Gesamtkunstwerk ist es trotzdem lesenswert – den es geht einfach um die großen Themen, die Tabus, die Ängste – es gibt auch viele wunderbare Szenen und Metaphern. Ich glaube, ich werde Irving immer etwas anstrengend finden und trotzdem immer mehr von ihm lesen

Ein Gedanke zu „Garp und wie er die Welt sah – John Irving“

  1. Samenraub? Lustig. Freut mich, dass du es zumindest nicht bereust das Buch gelesen zu haben, muss aber ehrlich sagen, dass es mir bei “Die wilde Geschichte vom Wassertrinker” und “Gottes Werk und Teufels Beitrag” genauso ging, wie du es in diesem Blogeintrag beschreibst – vll einen Zacken schlimmer, denn insgesamt hört sich deine Bewertung doch recht positiv an.

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