Artikel mit ‘Arbeit’ getagged

Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdiziplin – Kathrin Passig/Sascha Lobo

Mittwoch, 17. März 2010

Die beiden Autoren befassen sich bei diesem Sachbuch vorallem mit dem Begriff des http://de.wikipedia.org/wiki/Prokrastinieren. Aufgelockert durch einige Beispiele, aber auch relativ ernsthaft, wird hier teilweise fast schon philosophisch versucht zu ergründen, wo er denn liegt, der schmale Grad zwischen “zuviel” und “zuwenig” tun. Klar ist einiges überzogen, aber es waren doch viele “AHA”-Erlebnisse für mich dabei und ich hab viel angestrichen. Es ist ein wenig der Gegenentwurf zu Selbstdisziplin, geregelten Haushaltplänen, trotz allem aber keine Totalverweigerung. Warum To-Do-Listen manchmal mehr hindern und manches sich von selbst erledigt, wenn man nur lange genug wartet – und warum “Aufschieben” nicht unbedingt etwas schlechtes bedeuten muss. Auch die Anfänge der Überlegungen zur Arbeit an sich, der 4-Tage-Woche und dem “Weniger-ist-mehr” habe ich sehr gerne gelesen (und würde davon gerne noch mehr lesen…) Wer einen “richtigen” Ratgeber sucht ist sicher falsch. Dieses Buch gibt eher Anhaltspunkte, Ideen, Theorien. Diese haben mich aber sehr gut unterhalten und zu einigen Teilen auch Einzug in mein Leben gehalten.

Danke an meinen Bruder, der mir dieses Buch innig ans Herz gelegt hat und nach den Regeln der Autoren, soweit ich das beurteilen kann, wirklich “Die Dinge geregelt bekommt” – ohne das es sehr stressig aussieht…;-)

Hühnersuppe für die Seele: Für Arbeit & Beruf

Sonntag, 01. März 2009

Kann die “Hühnersuppen” nur empfehlen, wirklich so wunderbare Geschichten und auch Sprüche, die einen zum Nachdenken bringen und, so blöd es eben klingt: Man liest es und hat ein Lächeln im Gesicht und das kann man in dieser Welt einfach immer mal wieder brauchen! Wirklich wunderbar! Grade “Arbeit & Beruf” hat mir viel Inspiration gegeben!

Die Geschwindigkeit des Dunkels – Elizabeth Moon

Montag, 01. Januar 2007

Eine Geschichte über einen Autisten der zusammen mit anderen Autisten in einer Produktionsfirma arbeitet. Diesen Mitarbeitern wird angeboten an einer Studie/Behandlung teilzunehmen, die sie “normal” macht, damit Extras wie der Fitnessraum, Musikanlagen (Wozu diese nötig sind, darauf wird näher im Buch eingegangen) wegfallen und die Extrakosten für diese Aufwendungen wegfallen. Es stellt sich nur innerhalb des Buches die Frage: Wer ist hier eigentlich normal? Was ist normal? Und – möchte man überhaupt “normal werden” ?

Bin erst auf S. 100 von 460 aber ich verschlinge dieses Buch. Interessiere mich seit jeher für die Thematik und es ist so interessant aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt – sehr spannend, informativ und “eine ganz andere Welt”  [...]

“Die Geschwindigkweit des Dunkels” ist absoluuut superb! Sehr empfehlenswert, spannend, ohne Durststrecken und mit sehr viel Einblick in die Welt eines Autisten, seiner Lebensweise – und wie gesagt bis zur letzten Seite spannend.