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Numbers: Den Tod im Blick – Rachel Ward

Dienstag, 04. Mai 2010

Jem hat eine Gabe, die sie zur Aussenseiterin macht – sie kann in den Augen ihres Gegenüber sein Todesdatum lesen. Allein diese ungewöhnliche Idee liess mich sofort zu diesem Buch greifen und es dann nach recht atemlosen Lesen wieder absetzen. Hier stimmt einfach alles. Ein packender Plot, spannend und mitreissend, mit Jem und dem Jungen Spinne, den Jem eher widerwillig kennenlernt sind zwei sehr fesselnde Hauptfiguren gefunden worden. Rachel Ward hat hier nicht nur eine verdammt gute Geschichte erzählt sondern auch soviele Gefühle und Situationen geschildert, die Jugendliche meistern müssen – vielleicht nicht auf die komplett gleiche Art wie unsere Helden, aber doch, soviele Gedanken kommen einem bekannt vor. Das Buch gefiel mir einfach verdammt gut, bis zur letzten Seite war ich beeindruckt. Was für ein Debüt! Danke für dieses tolle Jugendbuch, ich kann es nur empfehlen!

Das Gegenteil von oben – Oliver Uschmann

Sonntag, 30. August 2009

Man kennt diesen Autor eigentlich von der “Hartmut und Ich” -Reihe. Als ich las, das er ein Jugendbuch geschrieben hat, musste ich es haben. Und ich sage: endlich mal ein  Jugendbuch, das aktuelle Themen wie Kindesentführung/Mißbrauch, Stalking, Zocken behandelt, den moralischen Zeigefinger weglässt und trotzdem zum Nachdenken anregt. Fabelhafte Schullektüre wäre das! Dennis hat ein etwas schräges Hobby – er beobachtet Leute im Hochhaus gegenüber mit dem Fernglas. Allerdings geht er noch einen Schritt weiter: er verschickt Codes, kleine Nachrichten an die Leute im Haus gegenüber, wenn diese sich streiten, Sudokus an die einsame Dame von gegenüber… Am liebsten beobachtet er allerdings die Hausmeisterfamilie, die so harmonisch wirkt – Dennis vermisst seinen Vater, von dem seine Mutter fast nie spricht.

Als sich im Haus gegenüber etwas verändert, wird Dennis stutzig.  Beobachtet er grade ein Verbrechen? Oder gibt es für alles einfache Erklärungen? Die Ereignisse im anderen Turm bringen sein Leben gehörig durcheinander und ja – Dennis muss auch ein Leben selbst in die Hand nehmen und es verändern.

Klasse Jugendbuch, toll geschrieben, spannend bis zum Schluss!

Trügerische Stille – Andreas Steinhöfel

Donnerstag, 20. März 2008

Wollte noch ein anderes Buch von ihm lesen, nachdem “Die Mitte der Welt” ja sowas von großartig war. Dieses hier ist anders, auch für etwas jüngere (12-14) geschrieben – aber trotzdem ist es toll – ein gutes Gefühl für die Personen, Drama, sehr schöne Gespräche und sehr viel dahinter. Ein schönes Jugendbuch!

Die Mitte der Welt – Andreas Steinhöfel

Donnerstag, 20. März 2008

Die Mitte der Welt wurde für 1999 für den Jugendliteraturpreis nominiert. Eine Geschichte übers Erwachsen werden, über Courage, anders sein, das Leben in einer Stadt, wo man eigentlich nicht willkommen ist – und wie man trotzdem dort lebt. Die Beschreibungen der Familie, die Beziehungen untereinander sind sehr fein, ein Buch in das man eintaucht und lange, lange drin bleiben möchte. Steinhöfel hat die Gratwanderung geschafft, aus der Sicht eines Jugendlichen zu berichten, ohne dass es unangemessen wirkt oder verstellt.

Seit langem nun eine meiner absoluten Empfehlungen!