Neues von den Penderwicks – Jeanne Birdsall

Endlich ein Wiedersehen mit den Penderwicks! Diese Reihe gehört für mich mit zu den schönsten, die es die letzten Jahre im Jugendbuch gab. In diesem Band werden die Schwestern alle ein wenig erwachsener und ich schaue ihnen mehr als gerne dabei zu. Jeanne Birdsall hat wunderbare Ideen und man spürt, dass auch sie ihre Charaktere ins Herz geschlossen hat. Wer die Penderwicks noch nicht kennt, kann jetzt gleich alle Bände am Stück lesen und sich damit sehr, sehr glücklich machen!

Der Galimat – Paul Maar

Das erste Buch von Paul Maar, welches mich nach dem Sams wieder begeistern konnte. Ein Kinderbuch ab acht Jahren, mit Augenzwinkern und viel Platz zwischen Schwarz und Weiss. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder auch hier wieder ein großes Vergnügen an der klassischen Rollentausch-Geschichte haben, die der Galimat dem jungen Helden Jim ermöglicht.

Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe – A.J. Betts

Nachdem viele Jugendbücher nach dem großen Erfolg John Greens damit warben, ganz ähnlich zu sein wie “Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, war meine Lust auf eine solche Lektüre schon stark gedämpft. Trotzdem habe ich zu diesem Buch gegriffen – und habe es nicht bereut. Hier finden sich doch ganz andere Töne als bei Green. Den Vergleich mit Green hat die Autorin garnicht nötig – sie hat ihre eigene Stimme gefunden und ich empfehle sie im Jugendbuch gern!

Letztendlich sind wir dem Universum egal – David Levithan

Ich mag Herrn Levithan, egal ob er für Jugendliche oder Erwachsene schreibt. Bei ihm stehen Gefühle im Vordergrund – so auch hier. Ein Querschnitt durch die amerikanische Jugendszene, aber diese Beschreibung allein würde dem Buch nicht gerecht. Es ist eine Liebesgeschichte, ein Geheimnis, ein Einfühlen ins Erwachsenwerden. Toller Schmöker.

Da draußen wartet die Welt – Nancy Grossman

Was ich dieser Autorin hoch anrechne, ist, dass sie es ihrer Figur, einem Amish-Mädchen nicht leichtgemacht hat. Als Leserin war ich nah am Geschehen und vorallem im Entscheidungsprozeß des jungen Mädchens voll involviert. Nicht nur, dass mir dieses Buch unheimlich viel erklärt und erzählt hat über das Leben der Amish, es hat mich auch einen Blick darauf werfen lassen, wie es ist, zwischen zwei Welten zu stehen, die beide für sich Vor- und Nachteile besitzen. Ein Jugendbuch, welches ich sehr gerne empfehle, weil es diese Prise “speziell” besitzt, die den Leser nicht vom Haken lässt!

Zweier ohne – Dirk Kurbjuweit

Eine Empfehlung meiner Kollegin, ein wenig verglich sie das Buch mit „tschick“, rein von der Stimmung her. So richtig gefunkt hat es bei mir nicht – es ist ein ruhiges Buch, manchmal fast schon zu langsam für mich. Die Sorgen und Gedanken der jungen Protagonisten erreichten mich nicht, verloren sich auf halber Strecke. Und doch: wenn meine Kollegin das Buch empfiehlt, höre ich jedes Mal wieder gerne zu.