Artikel mit ‘Fantasy’ getagged

Das Portal – John Conolly

Samstag, 20. August 2011

Hier fällt es mir etwas schwerer, einen Eindruck zu geben. Mir hat sehr viel an dem Buch gefallen: die leichten Anleihen in der Physik und anderen Naturwissenschaften, der Hauptheld, den der 11jährige Samuel darstellt, sehr viele witzige und mit schwarzem Humor gespickte Szenen. Trotzdem hatte das Buch immer mal wieder kleine Längen wo ich dachte: Mensch, das muss doch nicht sein! Fand ich ein wenig schade. Trotzdem, auf diesem Gebiet habe ich seit Bartimäus nichts Gutes mehr gelesen und unterhalten hat es mich jedenfalls!

The Hunger Games: Mockingjay – Suzanne Collins

Sonntag, 10. Juli 2011

Tja, wie schreibt man über den dritten Band ohne zu spoilern…er war ein recht guter Abschluss der Serie, ich habe mich aber (sicherlich auch weil ich mit der englischen Sprache zu kämpfen hatte) etwas schwergetan. Im großen und ganzen war ich zum Schluss wieder versöhnt – es hat aber lange nicht soviel Fahrt aufnehmen können wie die beiden vorigen Bände, auch haben mir manche Handlungsstränge aus den vorigen Bänden gefehlt. Insgesamt finde ich aber die Tribute von Panem immer noch äusserst lesenswerte Jugendbücher die auch viele Erwachsene noch in ihren Bann schlagen werden – und auch viele Fragen aufwerfen.

Emerald: Die Chroniken von Anbeginn – John Stephens

Mittwoch, 06. April 2011

Hier finden wir einen Auftakt zu einer neuen Fantasy-Trilogie. Insgesamt macht der Band schon Lust auf mehr, wartet mit fantasievollen Ideen und sympathischen Charakteren auf. Allerdings ist er auch sehr vollgepackt – ich frage mich, was in den nächsten Bänden noch alles kommen soll, passiert doch hier schon extrem viel. Trotzdem: spannend, süffig geschrieben – für Fantasy-Fans einen Blick wert!

Harry Potter 1-7 – Joanne K. Rowling

Montag, 30. August 2010

Eines der Dinge, die ich unbedingt in 2010 schaffen wollte, war Harry Potter nochmal von vorne zu lesen, alle 7 Bände am Stück. Da ich in der ersten Zeit mit Baby auch nicht wirklich zum Lesen kam bzw. nicht soviel Lust dazu hatte aber trotzdem immer beim nächtlichen Stillen und abends einige Seiten lesen wollte, bot sich an, etwas zu lesen was ich bereits kannte. Und auch wenn ich einige Bände nun locker zum zehnten Mal gelesen habe – mir bleibt in meinem Leseeindruck nur zu sagen: was hat Rowling da nur für ein Meisterwerk geschaffen? Soviele wunderbare Ideen, Figuren, diese ganze magische Welt – und wie habe ich wieder über die herrlichsten Lieblingsstellen gelacht, auch durchaus mal Tränen weggewischt und mich wieder ganz in diese Welt begeben. Wenn man alle Bände am Stück liest wird einem auch nochmal sehr bewusst, wie genial durchkomponiert diese ganze Reihe ist. Es bleibt einfach eine der besten Serien für lange, lange Zeit die man wirklich mehrfach und immer wieder lesen kann und sollte – es bleibt immer noch etwas zu entdecken!

Fillory: Die Zauberer – Lev Grossman

Montag, 31. Mai 2010

Das Buch sah toll aus, der Klappentext versprach einiges, der Titel auch. Und dann bin ich damit so reingefallen. War der Anfang noch vielversprechend, je weiter ich kam desto zäher wurde es. Zuviele Verschwurbelungen, viel, viel Füllsel-Material und ich habe immer nur noch weiter gelesen, weil ich hoffte der Autor bekommt die Kurve, war die Grundidee an sich ja eigentlich gut. Leider bekam er sie nicht. Insgesamt hat mich das Buch enttäuscht, ein dicker Schinken und nicht viel dahinter.

Die geheime Sammlung – Polly Shulman

Freitag, 21. Mai 2010

Eine kleine Perle im Jugendbuch und für alle Märchenfans ein Muss! Das “New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze” ist so anschaulich von der Autorin beschrieben, das man das Gefühl hat, dieses ungewöhnliche Museum müsste es wirklich geben…Was es mit diesem zauberhaften Ort auf sich hat, erfährt Elizabeth, als sie dort einen Aushilfsjob angeboten bekommt – und das Märchen manchmal eben nicht nur Märchen sind. Eine wunderbar erzählte Geschichte mit ganz vielen liebevollen Details – das Lesen macht einfach großen Spaß!

Jenseits GmbH – Amber Benson

Mittwoch, 11. November 2009

Die Autorin kenne ich aus Buffy, wo diese über mehrere Staffeln die Tara spielt. Wenn also eine Schauspielerin einer Mystery-Serie einen witzigen Roman über den Tod schreibt – wer wäre ich, diesen nicht lesen zu wollen? Er fängt auch gar nicht verkehrt an, hat einige herrliche Ideen und Lacher drin – die restliche Zeit zieht es sich leider ziemlich, wiederholt sich, wird zäh. Ich hab es mehrfach für andere Sachen weggelegt, dann aber doch noch beendet. Die Buchform wird den ganzen Ideen nicht gerecht, es ist zuviel, zu gewollt, zu gestellt. Ich würde es nicht unbedingt nochmal kaufen, man kann es sich ja mal zum Anlesen aus der Bibliothek ausleihen ;-)

Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele – Suzanne Collins

Sonntag, 09. August 2009

Als dieses Buch in meine Hände kam, wusste ich: Das muss ich lesen! Die “Gregor”-Reihe” von Suzanne Collins habe ich geliebt (ist auch weiterhin eine meiner absoluten Empfehlungen!) Hier nun ist ein Buch geschrieben worden, das ab 13 bis ins Erwachsenenalter sehr viele Leute restlos begeistern wird. In Panem werden jährlich die “Hungerspiele” durchgeführt, um die Bewohner der einzelnen Distrikte daran zu erinnern, das ihre Regierung immer noch das Sagen hat. Die auserwählten “Tribute” (per Los gewählt, 2 Kinder zwischen 12 und 18) werden vorher trainiert, müssen sich selbst darbieten, in einer Art Show (dahinter klingt doch die Kritik an Casting-Shows und ähnlichem sehr deutlich durch). Dann müssen in einer großen Arena alle und jeder gegen jeden antreten – bis  zum Schluss einer übrigbleibt…

Klingt grausam? Ist es auch. Das Buch ist aber einfach genial geschrieben, die Spannung erhöht sich von Kapitel zu Kapitel, ich habe total mitgefiebert! Die Geschichte von Katniss, die sich freiwillig meldet um ihre Schwester Prim vor dem sicheren Tod zu bewahren, hat einfach Sog-Wirkung.  Mehr möchte ich garnicht verraten, aber ich kann dieses Buch nur absolut empfehlen! Zum Glück wird es auch eine Fortsetzung geben!

Das Graveyard-Buch – Neil Gaiman

Sonntag, 01. Februar 2009

Also die Aufmachung alleine verdiente schon einen Stern – fand ich sehr schick, Metallbox in Grabstein-Optik. Ein bisschen schade fand ich, das es eine Haupthandlung gab, vieles “drumherum” aber nur angerissen wurde – das Buch hätte ruhig ein bisschen ausführlicher sein können. Aber wenn man davon absieht – eine richtig gute Idee und die Toten des Friedhofs sind einfach toll gemachte Figuren. Es ist spannend, witzig und schön abgedreht. Fühlte mich gut unterhalten!

Valley – Jonathan Stroud

Donnerstag, 01. Januar 2009

Zunächst muss man sagen: es ist ganz anders als Bartimäus. Relativ wenig Fantasy eigentlich, eher etwas geschichtlicher angehaucht, die Namen aus dem Nordischen. Die Geschichte braucht ein bisschen um in Gang zu kommen, aber es liest sich gut, nach und nach kommt auch immer mehr “Pfiff” ins Spiel, und nachdem im Anfang eher Wert darauf gelegt wird, einen Überblick zu schaffen, geht es nach einem Viertel doch sehr rund (und ich habe mit Spannung gelesen!) und es werden Intrigen zutage gefördert, ein schönes Jugend Abenteuerbuch, man gruselt sich ein bisschen, man rennt mit weg, man fragt sich: Gibt es nun Trolde, die das Tal (Valley) einkesseln – und: Was liegt eigentlich hinter dem Tal?
Für mich aber klar eher Jugendbuch, im Gegensatz zu Bartimäus, der ein breiteres Publikum anspricht, so empfand ich es zumindest.