Artikel mit ‘Fantasy’ getagged

Der letzte Elf – Silvana de Mari

Donnerstag, 20. März 2008

Am Anfang fand ich den Elf ja knuffig (jeder Rollenspieler wird mir zustimmen!). Naiv, liebenswürdig und immer an das gute im Menschen glaubend. Führt natürlich zu den absurdesten Situationen. Aber nach einer Weile ging es mir einfach auch etwas auf die Nerven. Es ist wirklich nette Fantasy für Kids, mir war es dann am Schluss einfach doch zu sehr Kinderbuch rein von der Handlung. Zwischendrin wars durchaus etwas mit ein bisschen mehr Geschehen und einigen guten Einfällen, aber dann doch wieder zu “einfach gestrickt”. Trotzdem, habs ganz gern gelesen.

Ein todsicherer Job – Christopher Moore

Donnerstag, 20. März 2008

Gut! Gut! Gut! Da waren die Vorschusslorbeeren nicht zuviel: hier hab ich richtig viel gelacht und meinem Freund draus vorgelesen: soviele schöne, skurril-lustige Ideen und Figuren. Charlie steht nach dem Tod seiner Frau nicht nur mit seiner neugeborenen Tochter Sophie alleine da. Nein, er hat auch noch einen neuen Job: Seelen sammeln. Nur ist das nicht ganz so einfach – und so richtig Lust hat er auf den Job auch nicht…egal, er wird mitgerissen und gerät in einen Strudel voller schräger Gestalten, sterbenden Haustieren, Höllenhunden, seltsamen Wesen aus der Kanalisation und, und, und. Vorallem die liebevoll ausstaffierten Nebenfiguren (Lily, seine Gothic-Ladenaushilfe und seine lesbische Schwester die ständig seine Anzüge klaut) fand ich echt klasse.

Mehr, Moore, MEHR!

Das Albtraumreich des Edward Moon – Jonathan Barnes

Donnerstag, 20. März 2008

Kann man sich vormerken, wenn man eine Vorliebe für Skurriles, mittelmässig ekelhaftes und eine verwundene Story hat. Irgendwie hat es auch Witz und einige richtig gute Szenen, ein paar ungewöhnliche Charaktere – ein Fantasyhistorisch-abgedrehter Roman. Aber wie gesagt – es ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube trotzdem das es seine Fans findet.

Der goldene Kompass (1-3) – Philipp Pullmann

Dienstag, 02. Januar 2007

Die letzten Tage habe ich “Der goldene Kompass” von Philipp Pullmann gelesen und jetzt sitze ich an den letzten etwa 100 Seiten vom zweiten Teil “Das magische Messer”. Jetzt wo der Film anläuft wollte ich die Bücher unbedingt vorher gelesen haben :)

Der erste Teil ist sehr spannend, allerdings bin ich jetzt beim zweiten nochmal ganz anders begeistert, es kommt mir fast wie zwei unabhängige Bücher vor. Mir gefallen die Namen und die vielen Einfälle, hier gibt es meiner Meinung nach keinen natürlichen Spannungsbogen sondern ständig eine Kehrtwendung, unterschiedliche Perspektiven, so das man nie weiss was auf der nächsten Seite kommt. Das empfinde ich als sehr ungewöhnlich.

Ich hatte angenommen, mehr einem Kinderbuch zu begegnen, jetzt würde ich es aber erst ab 12 empfehlen, fast schon 13. Es sterben doch einige Personen (und das fast “undramatisch”) und die Beschreibung von Soldatenheeren mit Maschinengewehren die auf einen Trupp Kinder zielen – also für einen 10jährigen finde ich das viel…Zudem gibt es ja auch noch einen politischen und naturwissenschaftlichen roten Faden den ich als Erwachsene schon nicht sofort verstehe – ich fände das etwas viel. Bei HP z.B. habe ich das Gefühl man wird langsam herangeführt an alles, hat Zeit sich zu gewöhnen, hier wird man direkt reingeworfen.

Trotzdem, es sind spannende, ungewöhnliche Bücher. Denke den dritten Teil werde ich heute noch beginnen..heute Abend geht es ins Kino … denke aber man kann das filmisch sehr schwer umsetzen, die Charaktere – ja, die sind sehr gut dazu geeignet, aber die vielen einzelnen Stränge der Handlung…das stelle ich mir schwer vor…[...]
Habe die Trilogie “Der goldene Kompass” jetzt durch und bin ganz klar der Meinung: Der erste Band ist ganz schön, fast eine eigene Geschichte. Der zweite Band ist total klasse, sehr spannend und gefällt mir richtig gut. Mit dem dritten habe ich mich trotz Spannung recht schwer getan – die Verwicklungen kirchlich/politisch waren zwar abzusehen, aber irgendwie waren da plötzlich soviele “Baustellen” an Leuten/Völkern/Meinungen – etwas zu viel des Guten. Zumal der Autor manchmal einfach Wendungen benutzt wo ich mir denke “Okay, das ist jetzt wieder Kinderbuch” und dann wieder was total heftiges passiert. Das ist einfach ein Stilbruch. Aber es gibt auch viele sehr schöne Szenen, Dr. Malone gefällt mir ziemlich gut z.B.

Ps: Vom Film war ich mehr als enttäuscht…

Bartimäus: Pforte der Magier – Jonathan Stroud

Dienstag, 02. Januar 2007

War als Endteil der Trilogie grandios. Ein gut eingefädelter Handlungsstrang, ein recht guter, klitzekleines bisschen zu langer Spannungsbogen. Und wieder ziemlich viel zu lachen, wenn man auf trockenen Humor direkt aus der Hüfte geschossen steht. Als einzelnes Buch sicherlich das schlechteste der 3, nicht vom Stil, mehr von der Charakterentwicklung, die geht etwas ruckartig von sich. Trotzdem aber kein Grund die Finger von dieser Reihe zu lassen!

Bartimäus: Das Auge des Golem – Jonathan Stroud

Dienstag, 02. Januar 2007

Nach dem ersten Teil der Trilogie erwartete ich hier einiges und wurde auch nicht enttäuscht. Wieder mal herrlich böse, ironisch & sarkastisch, ich habe so viel gelacht (und erntete damit immer mal Verwunderung meiner Familie ). Im Gegensatz zum ersten Teil wo es größtenteils um den Dschinn Bartimäus und seinen “Meister” geht erfährt man hier mehr Hintergründe, es kommen auch andere Personen mehr zu Wort. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch, es entwickelt sich dadurch eher weiter! Absolute Empfehlung!

Der Schrecksenmeister – Walter Moers

Dienstag, 02. Januar 2007

Nun (ich hab ja nun Urlaub auch wenn ich bisher mehr zu tun hab als an Arbeitstagen) fange ich endlich mit dem “Bücher für den Urlaub”-Stapel an und lese “Der Schrecksenmeister”. Bin auf S. 70 und finds wirklich mal wieder klasse, allerdings ein etwas anderer Stil als bisher – macht aber nicht viel, ich finde alle Zamonienromane haben so ihr ganz eigenes Ding. Bin gespannt und werde danach auch die Vorlage von Gottfried Keller lesen, liegt schon bereit : Spiegel das Kätzchen. [...]
Nun ist er durch – das ging gut an einem faulen Sonntag :) Es ist mal wieder ein toller Zamonienroman, dadurch das er aber auf eine Novelle von Keller beruht unterscheidet er sich doch etwas von den bisherigen Zamoniensachen. Trotz das
die Geschichte manchmal etwas holpert, es sind wieder massenhaft Anspielungen auf andere Werke drin, auf Literatur, Motive wiederholen sich – man hat schon seine Freude dran! Würde es nicht als Einsteiger-Moers empfehlen, aber wenn man dann den
Blaubär, Rumo und die Stadt der träumenden Bücher kennt, dann kann man diesen Moers auch geniessen.

Bartimäus: Das Amulett von Samarkand – Jonathan Stroud

Dienstag, 02. Januar 2007

Spitze ;-) Für jeden Fantasyfan der es lieber ein bisschen ironisch, böse und ungewöhnlich mag – bitte sehr! Es erinnert mich an viele Romane, hier ist sehr kunstvoll überall mal etwas übernommen worden, aber es stört mich nicht. Trotz allem eine sehr kunstvolle Magierwelt und die Dämonen/Dschinn Welt finde ich einfach nur klasse  . Das Bartimäus eben eher garstig, eingebildet und fies ist fand ich sehr erfrischend….und erst die ganzen Fußnoten, ich habe so gelacht zum Teil!  Allerdings kein Kinderbuch, würde es eher als Jugendbuch so ab 13/14 einstufen.

Ensel und Krete – Walter Moers

Dienstag, 02. Januar 2007

Hab ich heute morgen beendet, wunderbare Kurzweil aus Zamonien. Muss sagen, das beste sind eindeutig die “Mythenmetzschen Abschweifungen” (ich weiss, einige hassen genau das an diesem Buch, also ICH liebe es..) …als das “Brummli” kam hab ich mich weggeworfen vor Lachen. Wurde nur noch getoppt von den zamonischen Zählsystemen, ich bin bald vom Sofa gefallen. Sehr, sehr geil :) Ich glaube grade als Einstieg ist dieses Buch ganz gut geeignet, den ein oder anderen werden die rund 700 Seiten von Blaubär und Rumo durchaus abschrecken!

Drachenglut – Jonathan Stroud

Dienstag, 02. Januar 2007

Nun folgt: Drachenglut von Jonathan Stroud. EIn Jugendbuch, bin sehr gespannt in welche Richtung es sich entwickelt, die ersten 15 Seiten jedenfalls sind schonmal in verschiedenen Stilarten. Ich werde berichten. [...]

Also das Buch war irgendwie – seltsam. Ich glaub ich würde es nicht so wahnsinnig gerne weiterempfehlen. Die Geschichte, der Plot ist eigentlich gut ausgedacht, aber irgendwie wirken die Figuren relativ “hölzern” man baut irgendwie zu niemand richtig “Spannung” auf. Man las es so ganz gut durch, sind ja nur was über 300 Seiten aber vom Hocker gerissen hat es mich LEIDER nicht. Schade…