Artikel mit ‘Frankreich’ getagged

Nathalie küsst – David Foenkinos

Montag, 12. September 2011

Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung von Christine Westermann gekommen. Und welch ein Glück! Man sollte meinen, eine Liebesgeschichte die mit dem Tod des Partners beginnt, wäre eher traurig. Das ist dieses Buch durchaus – aber eben nicht nur. Denn wie Nathalie sich ins Leben zurückkämpft oder eher – zurückküsst – das liest sich einfach so bezaubernd und leichtfüßig, besonders durch die spezielle Gestaltung innerhalb des Buches. Weder durch Titel, noch durchs Cover abschrecken lassen! In diesem Buch steckt  eine Liebesgeschichte die man nicht verpassen sollte!

Alles Glück kommt nie – Anna Gavalda

Donnerstag, 20. März 2008

Ich gebe zu, ich hab mir von diesem Buch sehr viel erwartet. Ich mag Gavalda sehr, lustigerweise auch grade die Kurzgeschichten und dies hier ist ja ein ausgewachsener 600-Seiten Schinken. Vorneweg: Gavalda spielt mit Sprache, ist überwogend, bildreich, vollgepackt mit Leben. Die ersten etwa 100 Seiten allerdings spielt sie mit sehr unterschiedlichen Stilrichtungen, was es etwas schwer macht der sehr sprunghaften Handlung zu folgen. Aber trotzdem weiss man schon “da kommt noch einiges” und bleibt dran – und wird belohnt. Im weiteren Verlauf des Buches erwartet uns ein Feuerwerk an Ideen, an Kuriositäten und an wunderbaren, wunderschönen Szenen, mit Witz und Lebenslust und Trauer und Verzweiflung. Alles drin. Alles in allem ist die Geschichte um den Architekten Charles Balanda der in seiner Vergangenheit Lösungen für sein aktuelles Leben zu finden versucht, auf jeden Fall zu empfehlen!

Die Partitur des Todes – Jan Seghers

Donnerstag, 20. März 2008

Einmal habe ich heute den neuen Frankfurt Krimi von Jan Seghers ” Die Partitur des Todes” als Leseexemplar bekommen. Ich habe ihn innerhalb von 4 Stunden wirklich “eingesogen”. Ein klasse Krimi. Spannend, mehrere Geschichten werden so geschickt verwoben, das man sich nicht “gestört” fühlt durch den Perspektivwechsel. Sein ermittelnder Kommissar Marthaler (Dritter Fall) ist schwermütig wie immer, melanchonisch aber auch – so menschlich, wie sein ganzes Team. Grade das macht diese Krimis sehr einzigartig. Wer Frankfurt und Umgebung kennt, wird hier viel wiedererkennen. Zum Inhalt kann man kurz sagen: Eine verschollene Partitur wird durch Zufall endeckt. Kurz darauf geschehen in Frankfurt 5 grausame Morde die zunächst nichts mit diesem Vorfall zu tun haben – oder doch? Die Spuren reichen bis ins Jahre 1945 – und das Lager Auschwitz…

Superspannend! Meine absolute Lese-Empfehlung!