Artikel mit ‘Jugendbuch’ getagged
Sonntag, 13. Mai 2012
Tobie ist winzig klein und sein ganzes Universum besteht aus einem einzigen Baum, auf dem seine Familie und viele, viele andere Baumlebewesen leben. Doch eines Tages gerät seine Familie in große Schwierigkeiten und Tobie ist auf sich allein gestellt. Es liest sich nett, einige schöne Ideen sind drin und doch hat mich das Buch nicht vollends fesseln können – woran es lag, weiss ich garnicht genau zu sagen. Durchaus eine Leseempfehlung für fantasievolle Kinder, ich muss den zweiten Teil aber nicht mehr unbedingt lesen.
Tags:Abenteuer, Baum, Jugendbuch
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Donnerstag, 10. Mai 2012
Jeder der auch nur ansatzweise auf einem Dorf großgeworden ist, wird sich in diesem Roman ein wenig wiederfinden. Unaufgeregt erzählt Lappert eine kleingroße Geschichte: vom Erwachsenwerden, dem Drang etwas besonderes sein zu wollen, die Suche nach dem Platz für sich selbst im Leben, von Verpflichtungen, von Liebe. Und einem skurrilen Dorf, wie wir wohl alle eines kennen. Liest sich gut, macht sich gut.
Tags:Dorf, Erwachsenwerden, Jugendbuch, Roman
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Dienstag, 01. Mai 2012
Ich mag die Figuren von diesem Autor einfach unheimlich gern. Genauso wie die Geschichten die er sich ausdenkt. Also eigentlich alles. Und überhaupt: nun hat er schon wieder ein tolles Jugendbuch geschrieben, welches mich unterhalten hat, amüsiert hat, mit glaubhaften Jungs, einer verrückten Spielidee und dem Quentchen Verrücktheit, dass es braucht damit man ein Buch so richtig wegzischt. Oliver Uschmann, Sie müssen damit aufhören, mir fällt langsam nicht mehr ein, wie ich noch sagen soll: ihre Bücher sind genial! Mehr davon!
Tags:Freundschaft, Jugendbuch, Spiel
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Freitag, 30. März 2012
Von der Gestaltung und dem Titel her erwartete ich eine romantische Liebesgeschichte, wohl nah am Kitsch, eben was fürs Herz . Ich bekam stattdessen eine sensibel erzählte Geschichte über den Umgang mit der Trennung der Eltern UND eine Liebesgeschichte, eine wirklich toll erzählte noch dazu, in der es auch nicht an Humor mangelt. Das war wirklich eine schöne Entdeckung im Jugendbuch!
Tags:Familie, Jugendbuch, Liebe, Trennung
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Montag, 19. März 2012
Ein gutes Beispiel dafür, wie idealerweise eine Jugendbuch-Dystopie geschrieben und gestaltet sein sollte. Eine recht einfache, einteilbare zukünftige Welt, die erst nach und nach ihre Schwächen und Geheimnisse enthüllt, starke Hauptfiguren, ungewisse Gegner und stets die Frage, wer Vertrauter und wer Feind sein wird. Mit Schnelligkeit und Spannung fesselt einen dieses Buch bis zur letzten Seite und der Cliffhanger läßt einen wirklich gespannt zurück. Davon darf es jederzeit mehr geben!
Tags:Dystopie, Jugendbuch, Spannung
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Donnerstag, 23. Februar 2012
Über dieses Jugendbuch gerate ich ins Schwärmen, weil es sich wohltuend von vielen anderen abhebt! Hier nimmt einen die Geschichte wirklich mit ans Geschehen: auf eine winzige Insel, nach Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland – aus vielen Perspektiven setzt sich die Geschichte von Vango nach und nach zusammen. Und es ist rasant, es ist unheimlich spannend und noch dazu historisch interessant ohne dröge oder belehrend zu wirken. Mich jedenfalls hat die Geschichte nach einer Hörprobe die ich im Deutschlandfunk (sehr empfehlenswert übrigens der Podcast für Kinder- und Jugendliteratur!) gehört habe, nicht mehr losgelassen, das Buch musste her! Ein spannender, wirklich toll geschriebener Abenteuerroman für Jugendliche ab etwa 13 (und ich versteige mich zu der Behauptung, dass dieses Buch durchaus auch lesefaule Jungs begeistert). Der zweite Teil wird hoffentlich bald fertig übersetzt sein – ich möchte unbedingt wissen wie es mit Vango weitergeht!
Tags:Abenteuerroman, Historisch, Jugendbuch, Spannend
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Montag, 20. Februar 2012
Eigentlich hätte ich es wohl besser wissen müssen. Bereits ihr Erstling “Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie” hatte mich ja nicht so richtig vom Hocker gerissen. Und hier fand ich wirklich…ich sage mal so: ich lag krank im Bett beim Lesen und wollte etwas Leichtes lesen. Soweit wurde die Erwartungerfüllt, allerdings war mir, auch wenn die Grundidee nicht verkehrt war, das Buch einfach zu aufgebläht, viel zuviele Wiederholungen, die Geschichte kam sehr langsam in Gang und es kam nicht wirklich Lesefieber bei mir auf – die Charaktere blieben mir fremd, ich konnte einige Handlungsweisen nicht nachvollziehen. Ich habe mich beim Lesen teilweise wirklich geärgert und überlegt ob ich vielleicht zu alt für dieses Jugendbuch bin – andererseits bin ich generell durchaus ein Fan von Dystopien und habe mehrere, wirklich gute Bücher dieser Art im Jugendbereich gelesen, ohne mir zu alt vorzukommen. Nein, dieses Buch und ich, wir kommen nicht zusammen und ich werde die Fortsetzungen definitiv nicht lesen.
Tags:Dystopie, Jugendbuch, Liebe
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Freitag, 27. Januar 2012
John Green ist so ein Autor der mich seit Jahren geradezu verfolgt. Seien es meine Kolleginnen die sich samt und sonders auf “Eine wie Alaska” eingeschossen haben und das leidenschaftlich empfehlen, Besprechungen auf Blogs oder meine Freundin Christine von Lesemomente, die mir diesen Autor ebenso ans Herz legte. Nun lastet also gewisser Erwartungsdruck auf Herrn Green. Zum Glück weiss er ja nichts davon und hat hier ein Buch vorgelegt, das den ganzen Vorschusslorbeeren stand halten konnte. Er bevölkert das Buch mit vielen ungewöhnlichen Figuren, allen voran der geheimnisvollen Margo. Man spürt wie sehr ihm seine Figuren nahestehen, etwas was mich sehr für dieses Jugendbuch einnahm. Er hat mich mehrfach schwer grinsen lassen, weil ich die verrückte Szenerie direkt vor Augen hatte – um ein paar Sätze später schon fast wieder philosophisch zu werden, manchmal fast ein wenig schwermütig. Gerade diese Stellen haben es mir angetan. Es ist mehr als der typische “Roadmovie”, es ist eine temporeiche Geschichte über Abschiede, über Leben, über das Gesehen-werden und Freundschaft. Geht in Kopf, Herz und Bauch und bleibt. Empfehlung meinerseits!
Tags:Abschied, Freundschaft, Geheimnisse, Jugendbuch, Leben, Schulabschluss
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Montag, 23. Januar 2012
Wie immer schwierig über eine Fortsetzung zu schreiben ohne zu spoilern, daher in gewohnter Kürze: für mich ein würdiger Nachfolger, etwas schwächer als der erste Band, damit aber immer noch packend, spannend und vorallem enthüllt sich hier einfach nochmal mehr, wieviele unterschiedliche Kräfte rund um die Gesellschaft in der Cassia & Ky leben wirken. Ich habs wieder in einem Rutsch gelesen, klasse Jugendbuch-Unterhaltung, wieder sticht die Geschichte aus den Massen der Dystopien, die der Markt gerade so hergibt heraus. Und wieder will ich wissen – wie geht es weiter?
Tags:Dystopie, Flucht, Jugendbuch, Liebe, Zunkunft
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Dienstag, 17. Januar 2012
Eine gespannte Erwartung erfüllte mich, als ich das neue, wunderbar gestaltete Buch von Jutta Wilke endlich in den Händen hielt! Vom ersten Moment an steckte ich in der Geschichte von Jana, die als Leistungsschwimmerin ein Sportinternat besucht. Als ihre Klassenkameradin Melanie tot in der Schwimmhalle aufgefunden wird, ist Jana entschlossen den Tod der Freundin aufzuklären – denn die offizielle Begründung eines Herzversagens schluckt sie nach einigen seltsamen Begebenheiten zuvor nicht mehr…
Dieser Jugendkrimi lebt aber nicht nur von der bis zum Schluss großen Spannung, er zeichnet sich besonders dadurch aus, das er einen ganz nah heran lässt an Janas Gefühle. Ich spürte die Wasserperlen auf meiner Haut, tauchte unter und fühlte die Freiheit die Jana im Wasser empfindet, weit weg von der klammernden Mutter, dem Leistungsdruck und der ganzen Welt. Die Atmosphäre in der Schwimmhalle, die Verzweiflung Janas die gegen Mauern des Schweigens anrennt — all das hat Jutta Wilke zu einem packenden Jugendkrimi verarbeitet, den ich an einem Abend verschlungen habe! Dieses Buch ist kein Sprung ins kalte Wasser, sondern in bestes Lesegewässer!
Tags:Jugendbuch, Krimi, Leistungssport, Mord, Schwimmen
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