Beim Leben meiner Schwester – Jodi Picoult

Das fand ich jetzt wieder vieel besser! Fands auch garnicht so “vorraussehbar” wie einige angekündigt haben – aber ich bin kein spekulativer Leser, ich lass mich einfach in die Geschichte fallen. Die verschiedenen Sichtweisen waren sehr gut, man war richtig drin und ich wette jeder, hat mal zur einen, mal zur anderen Seite tendiert. Das Buch spricht moralische Vorstellungen, Ethik, Gewissen wirklich aufs feinste an und vergisst dabei nicht, eine Geschichte zu erzählen. Hätte fast noch ein bisschen länger sein dürfen…

Bevor ich sterbe – Jenny Downham

Toll! Das Buch hat mich berührt, auch wenn ich wirklich erst auf den allerletzten Seiten ein bisschen mit den Tränen gekämpft habe. Tessa weiss das sie sterben wird. Aber sie hat eine Liste, und die gilt es zu erledigen, bevor sie stirbt – auch wenn das Gesetzesübertretungen, Verletzungen und Ärger bedeutet. Schnodderig und dennoch mit großer Sensibilität geschrieben…grade die letzten Kapitel haben mich sehr beeindruckt – die waren wirklich toll geschrieben und haben große Bilder in meinem Kopf erzeugt!

Fee, Schwestern bleiben wir immer – Monika Feth

Ein ganz schönes, schmales Jugendbuch. Eine Schwester bleibt zurück, während die andere mit 19 an einer Krankheit stirbt. Mit ihrem Freund fährt sie nach Schottland um Abstand zu gewinnen: im Gepäck Erinnerungen und die Tagebücher ihrer Mutter. Ein ganz schönes Buch. Traurig aber voller JA zum Leben, sensibel erzählt. Hat mir sehr gefallen.

Brief an D. РAndr̬ Gorz

Ein Buch das man irgendwie mit “Fast ganz die Deine” von Sauvageot vergleichen möchte. Sehr kurz, eine Art Liebensbrief und Entschuldigung von Gorz an seine Frau Dorine. Geschrieben als diese sehr krank wurde, ohne Aussicht auf Heilung. Hat ganz wunderbare Aussagen über die Liebe, leider schweift er an 1, 2 Stellen zu sehr in die Beschreibung seiner Arbeit ab und wirkt ein wenig arg selbstverliebt… Der Autor nahm sich zusammen mit seiner Frau 2007 im September das Leben, war ihm ein Leben ohne seine Frau zu unerträglich…da schluckt man schonmal..:-(

Oskar und die Dame in Rosa – Eric-Emmanuel Schmitt

Wollte schon länger mal was von Schmitt lesen, einfach auch um ihn mal kennenzulernen. War aber etwas skeptisch, gibt es doch richtige Fans von ihm als auch Leute die ihn wirklich nicht mögen – er polarisiert. Dieses Buch aber hat mich ziemlich fasziniert, die direkte Art von Oskar, die skurrilen Ereignisse…besonders betroffen hat mich die Art der Eltern gemacht, mit der Krankheit umzugehen, aber auch wie Oskar ihnen genau das vorwirft. Sehr schwierig. Die letzten 2 Seiten waren dann auch wirklich ..ja..traurig. Trotzdem schön. Bin also sehr positiv überrascht von diesem Buch, wirklich gut & so “richtig”.

Dienstags bei Morrie – Mitch Albom

Grade innerhalb von knapp 1 1/2 Stunden durchgelesen!
Dieses Buch ist wirklich so toll wie “alle sagen”. Es hat einige Sätze wo man nur geschluckt hat und sich gedacht hat “Wie ist das eigentlich bei mir?” “Kann ich das nicht ändern?” Und ja, ein bisschen geweint hab ich auch. Die Geschichte ist einfach zu..toll. Und berührend. Die Bzeihung zwischen ehemals Schüler und Lehrer, die weit über das Schulwissen hinausgeht…sehr bewegend!
Wirklich sehr, sehr schön. Und ihr werdet danach über euer Leben nachdenken! Ich versprechs euch.