Artikel mit ‘Literatur’ getagged

1Q84 – Haruki Murakami

Mittwoch, 30. März 2011

Ich musste ein wenig warten, bevor ich diesen Leseeindruck schreiben konnte, ich wollte diesem Buch so unbedingt gerecht werden und mir genug Zeit geben, alles setzen zu lassen. Murakami ist ja so ein Thema bei mir, ich lese ihn generell nur im Urlaub und habe so fast ein halbes Jahr gewartet, bis ich diesen wundervollen Roman gelesen habe. Die letzten 550 Seiten von über 1000 habe ich übrigens an einem absolut perfekten Saunatag nur so inhaliert..ich war im Rausch. Und da sind wir wieder: Ich kann über Murakami nicht schreiben, ohne Superlative zu benutzen, ich kann nicht über ihn schreiben ohne das mein Herz schneller schlägt. Seine Geschichten sind so intensiv erzählt, er ist so konsequent in seinen Beschreibungen und Personen wie wenige Schriftsteller es schaffen. Auch hier bin ich wieder in der Geschichte versunken, habe mich besonders gefreut das in diesem Buch auch die Literatur eine große Rolle spielt, begegnete alten bekannten Motiven aus vorhergegangenen Romanen…Ich habe die letzten Seiten umgeblättert und musste sofort nochmal von vorne beginnen, nochmal im Buch stöbern, es umarmen – Murakami ist hier wieder so groß, verdammt groß. DANKE!

Das war ich nicht – Kristof Magnusson

Freitag, 29. Januar 2010

Ein brillanter Roman! Magnusson verwebt kunstvoll das Leben dreier Personen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Da wäre der Schriftsteller Henry aus Chicago, seine Übersetzerin Meike aus dem Norden Deutschlands und der deutsche Banker Jasper. Zunächst haben die 3 Figuren keinerlei Anknüpfungspunkte – bis Henry spurlos verschwindet, Meike ihm aus einer fixen Idee und Geldmangel in Chicago nachstellt und beide aus unterschiedlichen Gründen auf Jasper treffen. Was daran so brilliant ist? Kein Erzählstrang ist langweilig, die Verknüpfungen kunstvoll und trotzdem sehr natürlich – man denkt nur “Ja, genau so musste das passieren”. Die Abwärtsschleife, der Strudel der Ereignisse in die alle 3 verwickelt werden ist einfach so toll zu lesen, das man richtig in einen Rausch gerät – und der Autor hält das Tempo konstant durch! Keine Minute langweilig oder anstrengend, eine verdammt gute, kurzweilig erzählte Geschichte – eine der Empfehlungen für dieses Frühjahr!

Balzac und die kleine chinesische Schneiderin – Dai Sijie

Samstag, 16. Mai 2009

Dieses Buch habe ich mit meinem Lesekreis online gelesen. Hier meine Abschlussmeinung zum Buch :-) Achtung, ich SPOILERE hier ein wenig um auf das Buch einzugehen…

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Das letzte Buch – Zoran Zivikovic

Donnerstag, 20. März 2008

Ein Toter in der Buchhandlung. Zunächst geht man von einem Herzinfarkt aus, kurz darauf stellt sich aber heraus – der Tod hatte keine natürlichen Ursachen…Die Buchhändlerin verliebt sich kurzerhand in den ermittelnden, literaturstudierten Kriminalkommissar und gemeinsam fangen die beiden an, zu ermitteln – und auf was sie dabei stoßen ist witzig, skurril und manchmal äusserst abgefahren.

Liebevoll wird hier mit Literatur und Büchern, mit Macken und Schrullen gespielt. Auch wenn das Buch teilweise etwas schräg, manchmal auch fast banal herüberkommt – es hat was! Für Bücherliebhaber und Freunde schräg-komischer Literatur!

Emily sein oder nicht sein – Anne Donovan

Donnerstag, 20. März 2008

Irgendwie hatte ich was ganz anderes erwartet, weniger Drama, mehr Jugendroman. Ich kann das Buch ganz schwer fassen – ich hab es gerne gelesen, fand die Story an sich gut, aber manchmal dachte ich auch nur noch – wo führt das nochmal hin? Ein bisschen ist sicher der etwas anderslautende Klappentext schuld…Fazit: Ich fands gut, find es aber schwer zu empfehlen…

Ein eigenes Zimmer – Virgina Woolf

Dienstag, 02. Januar 2007

Nachdem ich daran relativ lange saß (zum einen weil es relativ “sprunghaft” geschrieben ist, zum anderen weil ich mich damit auseinandersetzen musste wie aktuell einige Ansichten von ihr doch immernoch sind…trotz das sie fast 100 Jahre her sind..). Ich fand es gut, aber man muss natürlich damit rechnen das man nicht jede literarische/persönliche Fußnote, Anspielung versteht. Viele Quintessenzen von ihr haben mir sehr gefallen und ich finde sie ist wirklich eine interessante, intelligente Frau gewesen, mit einer tiefen Seele. Trotzdem, es ist nichts zum Schnell-Weglesen und auch nicht ganz leicht. Gelesen hab ichs aber doch gern.

84, Charing Cross Road – Helene Hanff

Montag, 01. Januar 2007

Wurde hier desöfteren empfohlen, ich hab im Laden mal reingelesen und dachte mir “Warum kenn ich das noch nicht, verdammt?” Das ist auch so ein echtes “Buchhändler-Buch”. Ein wunderschöner Briefwechsel zwischen Buchhändler und Buchliebhaberin – speziell aber doch etwas für alle. Ich habe es jedenfalls sehr gemocht!

Die Antiquarin – Sheridan Hay

Sonntag, 31. Dezember 2006

Ein Buch über ein superschräges Antiquariat in New York, die skurrilen Leute die dort arbeiten, eine verhinderte Liebesgeschichte und ein verschollenes Manuskript von Herman Melville….nicht nur das Antiquariat, sondern auch die Geschichte ist ziemlich schräg und gleitet der Autorin ab und an aus den Händen…trotzdem eine Empfehlung!