Die Seltsamen – Stefan Bachmann

Für mich eines der stärksten Debüts innerhalb des Fantasy-Genres der letzten Jahre. Starke Charaktere, eine Atmosphäre, die man fast bis ins eigene Zimmer zu spüren meint, eine reizvolle Verknüfpung von Magie und Steampunk. Ich freue mich jedenfalls enorm auf die Fortsetzung und bin wirklich beeindruckt, ob des Alters Bachmanns. Es gibt einige Fantasy-Autoren, die, um das doppelte älter, nicht einen solchen Plot entwerfen können. Großes Lob!

Die Glücksbäckerei: Das magische Rezeptbuch – Kathryn Littlewood

Ein zauberhaftes Kinderbuch mit gelingsicheren Zutaten: einer leicht chaotisch-sympathischen Familie, einer Bäckerei, der magische Kräfte zugeschrieben werden und einer ungewohnten Situation, die mit viel Kreativität gemeistert wird und aus der alle Familienmitglieder ein klein wenig anders hervorgehen. Schön geschrieben, ein wirklich liebenswürdiges Cover, was die jungen Leser bei uns im Laden immer geradezu “magisch” anzieht – feines Buch!

Harry Potter 1-7 – Joanne K. Rowling

Eines der Dinge, die ich unbedingt in 2010 schaffen wollte, war Harry Potter nochmal von vorne zu lesen, alle 7 Bände am Stück. Da ich in der ersten Zeit mit Baby auch nicht wirklich zum Lesen kam bzw. nicht soviel Lust dazu hatte aber trotzdem immer beim nächtlichen Stillen und abends einige Seiten lesen wollte, bot sich an, etwas zu lesen was ich bereits kannte. Und auch wenn ich einige Bände nun locker zum zehnten Mal gelesen habe – mir bleibt in meinem Leseeindruck nur zu sagen: was hat Rowling da nur für ein Meisterwerk geschaffen? Soviele wunderbare Ideen, Figuren, diese ganze magische Welt – und wie habe ich wieder über die herrlichsten Lieblingsstellen gelacht, auch durchaus mal Tränen weggewischt und mich wieder ganz in diese Welt begeben. Wenn man alle Bände am Stück liest wird einem auch nochmal sehr bewusst, wie genial durchkomponiert diese ganze Reihe ist. Es bleibt einfach eine der besten Serien für lange, lange Zeit die man wirklich mehrfach und immer wieder lesen kann und sollte – es bleibt immer noch etwas zu entdecken!

Bartimäus: Pforte der Magier – Jonathan Stroud

War als Endteil der Trilogie grandios. Ein gut eingefädelter Handlungsstrang, ein recht guter, klitzekleines bisschen zu langer Spannungsbogen. Und wieder ziemlich viel zu lachen, wenn man auf trockenen Humor direkt aus der Hüfte geschossen steht. Als einzelnes Buch sicherlich das schlechteste der 3, nicht vom Stil, mehr von der Charakterentwicklung, die geht etwas ruckartig von sich. Trotzdem aber kein Grund die Finger von dieser Reihe zu lassen!

Bartimäus: Das Auge des Golem – Jonathan Stroud

Nach dem ersten Teil der Trilogie erwartete ich hier einiges und wurde auch nicht enttäuscht. Wieder mal herrlich böse, ironisch & sarkastisch, ich habe so viel gelacht (und erntete damit immer mal Verwunderung meiner Familie ). Im Gegensatz zum ersten Teil wo es größtenteils um den Dschinn Bartimäus und seinen “Meister” geht erfährt man hier mehr Hintergründe, es kommen auch andere Personen mehr zu Wort. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch, es entwickelt sich dadurch eher weiter! Absolute Empfehlung!

Bartimäus: Das Amulett von Samarkand – Jonathan Stroud

Spitze Für jeden Fantasyfan der es lieber ein bisschen ironisch, böse und ungewöhnlich mag – bitte sehr! Es erinnert mich an viele Romane, hier ist sehr kunstvoll überall mal etwas übernommen worden, aber es stört mich nicht. Trotz allem eine sehr kunstvolle Magierwelt und die Dämonen/Dschinn Welt finde ich einfach nur klasse  . Das Bartimäus eben eher garstig, eingebildet und fies ist fand ich sehr erfrischend….und erst die ganzen Fußnoten, ich habe so gelacht zum Teil!  Allerdings kein Kinderbuch, würde es eher als Jugendbuch so ab 13/14 einstufen.