Artikel mit ‘Sterben’ getagged
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Zu diesem Buch kann ich eigentlich nur sagen, das es mich sehr tief berührt hat. Ruth Picardie war Journalistin, frischgebackene Mutter von Zwillingen und hatte eine so wunderbare Schreibe. Sie nahm den Kampf gegen den Krebs an, schrieb gegen ihn an, schrieb über das Leben mit ihm und die Angst vorm Sterben und das ganze so entwaffnend ehrlich, so berührend, das ich das ganze Buch über immer wieder Tränen wegwischen musste. In diesem Buch sind ihre Kolumnen und viele Mails und Briefe versammelt, die sie in dieser Zeit schrieb. Das Buch hat mich bewegt und ist etwas, was ich immer wieder aus dem Schrank holen werde…
Tags:Familie, Freundschaft, Kampf, Krebs, Leben, Schreiben, Sterben
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Sonntag, 15. November 2009
Dieses Buch hat mich einfach nur tief beeindruckt. Ich habe wirklich nicht so viele schöne, erhebende, intensive und ja, auch durchaus spirituelle Gedanken erwartet (und gerade diese haben es in sich!). Er trifft in so vielem genau den Punkt. Ein sehr eindringliches Buch, das ich jedem, der sich mit dem Thema Krebs auseinandersetzt ans Herz legen möchte.
Tags:Aufzeichnungen, Auseinandersetzung mit Krankheit, Gott, Krebs, Leben, Liebe, Spirituell, Sterben, Tod
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Sonntag, 25. Oktober 2009
Über diesen Roman wurde nach dem Gewinn des Deutschen Buchpreises ja mehr als genug geschrieben. Insgesamt wurde ich nicht enttäuscht – es ist nicht unbedingt meine Genre, aber auch nicht so weit entfernt. Was mir gut gefallen hat, ist das Schmidt ein Randthema oder eher: gleich mehrere davon aufgegriffen hat und es verstanden hat, diese in eine Geschichte zu verweben, die einem noch lange nachhängt. Die Strukturen innerhalb einer Familie und auch die Fallstricke, Ängste und Verlust, das alles wird hier auf ungewöhnliche Weise dargestellt. Auch sprachlich hat Schmidt einige wunderbare Passagen in diesem Roman, interessante Wortschöpfungen und vorallem: glasklare Gedanken, gerade zu Anfang, es ist ausgefeilt. Der Deutsche Buchpreis wurde meiner bescheidenen Meinung nach verdient vergeben!
Tags:Drama, Familie, Krankheit, Liebe, Roman, Sprachlosigkeit, Sterben
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Freitag, 05. Juni 2009
Dieses Buch ist ja schon ein wenig älter, die Thematik – die Auseinandersetzung mit Krebs, Tod, Lebenswillen allerdings immer aktuell. Auch wenn einige medizinische Details sich sicherlich heutzutage gewandelt haben, tut das der Intensivität dieses Buches keinen Abbruch. Als die junge Tänzerin Eva Martin die Diagnose Krebs bekommt, bricht eine Welt zusammen. Als sie im Krankenhaus mit Claudia Jakoby in ein Zimmer gelegt wird, kann sie mit dieser Person, die schimpft und zetert, sich über alles lustig macht und fluchend ereifert erstmal wenig anfangen. Doch gemeinsam geraten die beiden in einen Prozeß der klarmacht – so unterschiedlich sind beide nicht.
Das Buch hat mich zunächst mit seinem starken Schreibstil fasziniert. Später empfand ich ihn etwas weniger stark, was vielleicht aber auch an den Geschehnissen liegen mag. Das Buch ist teilweise ganz schön heftig, ich würde es sicherlich nicht jedem in jeder Lebensphase empfehlen. Man will es mal in die Ecke werfen, mal heult man und man ist mal voll Bewunderung für Claudia, mal ist man entnervt von Evas Höhenflügen und doch – hier kämpfen zwei Frauen und sie kämpfen um so viel.Hier geht es um Leben, Tod, um den Willen zu leben, um Schmerzen und um die Frage, was man eigentlich will.
Eine Empfehlung mit Vorwarnung, aber definitiv eine Empfehlung!
Tags:Erfahrungsbericht, Krebs, Leben, Sterben, Tod
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Donnerstag, 30. April 2009
Kann ein Buch über das Sterben, das Sterben eines jungen Menschen schön sein? Manchmal sogar witzig? Und einen dann wieder zu Tränen rühren? Klug und sensibel? Ja! Dieses Buch ist eine wunderschöne Sammlung an Fragen, an Gedanken des 11jährigen Sam, der voller Herz seine Krankheit schildert. Die Gefühle und Beschreibungen aus seiner Sicht gingen mir nahe, machten mich nachdenklich und berührten mich. Ein ganz besonderes Buch!
Tags:Jugendbuch, Sterben
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Donnerstag, 01. Januar 2009
Schwer zu beschreibendes Buch. Zu Anfang hin mit unheimlichem Tempo geschrieben, viel, schnell, heftig, immer schön fluchend durchsetzt und sehr wütend. Dann entspannt es sich etwas…Dahlia ist 29, hat in ihrem Leben noch nicht wirklich etwas zustande gebracht – das könnte so bleiben, wäre da nicht ihr Hirntumor – inoperabel. Sie beschliesst, nochmal gedanklich mit der Welt abzuschliessen, während ihre Eltern alles nicht wahrhaben wollen und sie selbst auch nicht so recht weiss – will sie leben oder nicht?
Anstrengendes Buch. Es hat was, aber ich weiss nicht ob ich es wirklich empfehlen kann – es ist schon sehr heftig und eine ganz eigene Einstellung…
(erscheint Juni 09′)
Tags:bitter, Krankheit, Roman, Sterben, Tod
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Donnerstag, 20. März 2008
Mann, was ein trauriges und dabei doch so schönes Buch. Allein der Titel hatte mich total angesprochen. Und das Innenleben – man schwankt zwischen Lachen, Weinen, erinnert sich selbst an seine Kindheit zurück, an Freundschaften…und ich für meinen Teil war wirklich sehr berührt. Ein tolles, unkitschiges, ehrliches Buch!
Tags:Erinnerungen, Freundschaft, Krankheit, Roman, Sterben, Tod
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Donnerstag, 20. März 2008
Toll! Das Buch hat mich berührt, auch wenn ich wirklich erst auf den allerletzten Seiten ein bisschen mit den Tränen gekämpft habe. Tessa weiss das sie sterben wird. Aber sie hat eine Liste, und die gilt es zu erledigen, bevor sie stirbt – auch wenn das Gesetzesübertretungen, Verletzungen und Ärger bedeutet. Schnodderig und dennoch mit großer Sensibilität geschrieben…grade die letzten Kapitel haben mich sehr beeindruckt – die waren wirklich toll geschrieben und haben große Bilder in meinem Kopf erzeugt!
Tags:Jugendbuch, Krankheit, Liebe, Roman, Sterben, Tod
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Donnerstag, 20. März 2008
Vielleicht kennen einige den Bestatterweblog (http://www.bestatterweblog.de), der sich großer Beliebtheit erfreut. Das liegt sicherlich auch am Thema, Tod, Trauer und Sterben sind ja durchaus nicht die gängigsten Themen. Aber warum dieser Blog soviele Menschen anzieht, das sind die herzlichen, sensiblen und doch immer mit eine Prise Humor gewürzten Einträge von Tom, einem Bestatter der seit über 20 Jahren als solcher im eigenen Institut arbeitet und aus diesen Erfahrungen über sein tägliches Leben berichtet.
Für mich (abgesehen vom Buchhändlerblog ^^) der beste Blog den es so im Internet gibt. Nicht nur das es immer etwas zum Lachen oder auch Weinen gibt (z.B. die Geschichte von Röschen und Kalli …), nein, Tom schafft es auch, das man über Sterben und Tod nachdenken kann, das man Fragen an ihn stellen kann und überhaupt – mal sieht, was nach dem Tod eines geliebten Menschen passiert. Das Buch ist eine gelungene Zusammenstellung einzelner Blog-Texte und absolut lesenswert!!!
Tags:Beerdigung, Bestatter, Erfahrungsbericht, Kurzgeschichten, Sterben, Tod
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Donnerstag, 20. März 2008
Das hat mir richtig gut gefallen, lauter kurze Fragmente von Menschen zwischen 16 und 80, die auf irgendeiner Art zusammengehören, aber auch wieder nicht. Herrliche Schilderungen. In vielem erkennt man sich doch erschreckt wieder. Und doch, überall blitzt nochmal Hoffnung auf. Vielleicht gibt es das große Glück ja doch noch, nach all dem Scheiß? Klasse! Von ihr werde ich ganz sicher noch mehr lesen!
Tags:Absturz, Drogen, Komisches, Leben, Roman, Schräge Einfälle, Sex, Skurril, Sterben
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