Artikel mit ‘Tod’ getagged
Dienstag, 24. Januar 2012
Hier habe ich etwas komplett anderes erwartet. Hinten aufgedruckt steht “Eine Hymne auf das Leben im Angesicht des Todes” – ich erwartete eine Auseinandersetzung mit der Krankheit ALS, dem Sterben, dem Tod. Ein Buch mit klugen Gedanken, ein Buch das mich nachdenklich macht. Vielleicht liegt es daran, das ich mit diesem Buch nicht warm geworden bin. Die Autorin schildert über weite Teile ihre Lebensgeschichte, die sich zwar ganz nett liest, mich jetzt aber auch nicht gefangennahm. Auf ihre Krankheit kommt sie erst spät zu sprechen, wirklich gedanklich auseinander setzt sie sich damit auf nur wenigen Seiten und auch diese bleiben seltsam flach, es wirkt etwas zusammengeschoben mit den Erinnerungen an ihr Leben. Es mag der Krankheit geschuldet sein, vielleicht wurde das Buch in größerer Eile fertiggeschrieben, das würde es erklären. Für mich war es in dieser Form eher sperrig zu lesen und es hinterliess keinen großen Eindruck bei mir. Sehr schade!
Tags:ALS, Autobiographie, Krankheit, Lebengeschichte, Sterben, Tod
Veröffentlicht in V | Keine Kommentare »
Samstag, 22. Oktober 2011
So manchen Autor mag man einfach so sehr, das man richtiggehend leidet, wenn ein neues Buch auf sich warten lässt. Auf Andreas Steinhöfel und seine zwei Helden Rico und Oscar allerdings würde ich auch 10 Jahre warten, wenn er denn nur weiterschreibt. Diese zwei – hochbegabt und tieferbegabt – sind einfach absolut herrlich und ich versteige mich mal zu der Behauptung das die Reihe um diese beiden definitiv Klassiker-Status im Kinder und Jugendbuch erreichen wird. Wiedermal hat mich Steinhöfel begeistert, bezaubert, nachdenklich gemacht und das Buch wurde danach zärtlich zu seinen beiden Vorgängern in meine Steinhöfel-Ecke gestellt. Aus tiefstem Herzen – Danke und schreiben Sie weiter!
(Und ja, ich bin ganz knapp davor mein Autogramm von der Messe einzurahmen…)
Tags:Berlin, Freundschaft, Kinderbuch, Krimi, Tod, Toleranz, Witzig
Veröffentlicht in S | Keine Kommentare »
Montag, 12. September 2011
Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung von Christine Westermann gekommen. Und welch ein Glück! Man sollte meinen, eine Liebesgeschichte die mit dem Tod des Partners beginnt, wäre eher traurig. Das ist dieses Buch durchaus – aber eben nicht nur. Denn wie Nathalie sich ins Leben zurückkämpft oder eher – zurückküsst – das liest sich einfach so bezaubernd und leichtfüßig, besonders durch die spezielle Gestaltung innerhalb des Buches. Weder durch Titel, noch durchs Cover abschrecken lassen! In diesem Buch steckt eine Liebesgeschichte die man nicht verpassen sollte!
Tags:Frankreich, Leben, Liebe, Roman, Tod
Veröffentlicht in F | Keine Kommentare »
Sonntag, 10. Juli 2011
Tja, wie schreibt man über den dritten Band ohne zu spoilern…er war ein recht guter Abschluss der Serie, ich habe mich aber (sicherlich auch weil ich mit der englischen Sprache zu kämpfen hatte) etwas schwergetan. Im großen und ganzen war ich zum Schluss wieder versöhnt – es hat aber lange nicht soviel Fahrt aufnehmen können wie die beiden vorigen Bände, auch haben mir manche Handlungsstränge aus den vorigen Bänden gefehlt. Insgesamt finde ich aber die Tribute von Panem immer noch äusserst lesenswerte Jugendbücher die auch viele Erwachsene noch in ihren Bann schlagen werden – und auch viele Fragen aufwerfen.
Tags:All-Age, Drama, Fantasy, Jugendbuch, Kampf, Krieg, Tod
Veröffentlicht in C | Keine Kommentare »
Sonntag, 01. Mai 2011
Ein kleines, tieftrauriges und doch so schönes Jugendbuch. Über eine Familie, die durch einen Brand zerstört wird – wie soll Cara nach dem Verlust ihrer Mutter und Schwester weitermachen, zumal ihr Vater sich ganz in seiner Trauer zurückzieht? Sensibel, einfühlsam und mit viel Wärme schreibt Ferber sich in mein Herz – und kommt dabei ohne Kitsch aus. Dafür beeindruckt sie mit sehr viel Offenheit, intensiven Gedanken und einfachen und gerade deshalb eindringlichen Beschreibungen jüdischer Bräuche. Selten liest man ein so gutes Zusammenspiel….
Tags:Familie, Jugendbuch, Tod
Veröffentlicht in F | Keine Kommentare »
Samstag, 23. April 2011
Der Titel lässt erahnen, das wir es hier nicht gerade mit dem üblichen 0815-Jugendbuch zu tun haben. Und auch beim Lesen kann ich mich nicht dem Eindruck verwehren, das es ein Buch ist, das ich schwer “einfach so, als nettes Geschenk” empfehlen kann. Nicht weil es nicht gut wäre (das ist es!), sondern weil hier ein so schwieriges Thema auf sehr unkonventionelle Weise angegangen wird. Es ist eines dieser Bücher, das die Jugendlichen selbst aus dem Regal ziehen sollten, wenn sie bereit dafür sind. An uns Erwachsenen liegt es, das Regal das für diese Jugendlichen zur Verfügung steht, mit solchen Titeln zu füllen.
Tags:Familie, Jugendbuch, Tod
Veröffentlicht in L | Keine Kommentare »
Donnerstag, 10. März 2011
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, nachdem ich wahnsinnig begeistert von “Sorry” war. Ein schwieriges Buch. Einerseits habe ich es zu Ende gelesen, wollte wissen wie es endet – bei 600 Seiten ja auch schon eine Aussage. Andererseits war es zwischendurch so zäh, anstrengend zu lesen, kein Durchblick…Drvenkar erzählt aus 3 Perspektiven – eine davon war genial, absolut packend, auf die hab ich mich dann immer gefreut. Leider nimmt sie den kleinsten Teil ein. Er versteht sein Handwerk, keine Frage, aber hier war ich dann doch eher enttäuscht – für einen Krimi fehlt es mir an Tempo…Trotzdem – komplett verreissen kann und will ich es nicht.
Tags:Drogen, Krimi, Mörder, Roman, Tod
Veröffentlicht in D | Keine Kommentare »
Dienstag, 15. Februar 2011
Dieser Roman hat mich begeistert – eine klare Sprache, wunderbar erzählt.Ich weiss auch nicht was es ist, aber dieser Roman hatte mich total in seinen Bann gezogen, das Thema war mir völlig unbekannt und hat mich fasziniert. Unaufgeregt und mit dem Blick für das Besondere schildert Murgia das Aufwachsen von Maria, die als “filius de anima” von Bonaria Urrai großgezogen wird, einer alleinstehenden Frau der eigene Kinder verwehrt blieben. Die beiden entwickeln eine spezielle Beziehung – die an der nächtlichen Tätigkeit der Schneiderin als Accabadora fast zerbricht…
Tags:Familie, Freundschaft, Sizilien, Tod
Veröffentlicht in M | Keine Kommentare »
Samstag, 13. November 2010
Bei diesem Buch hat mich zuerst der Titel und die tolle Covergestaltung angesprochen….ich glaube ich habe einfach ein bisschen was anderes erwartet, mehr Philosophie, mehr tiefere Fragen über Leben und Sterben. Oliver erzählt die Geschichte im Leben eines jungen Mädchens einem einzigen Tag, der immer wieder seinen Lauf nimmt. Obwohl erzählerisch durchaus eine Kunst, die gleiche Geschichte so oft zu erzählen und immer wieder neue Facetten einzubauen, hat es mich einfach nicht mitgerissen. Die Figuren blieben für mich unnahbar, die Hauptperson über weite Strecken unsympathisch – viele waren zwar durchaus realistisch gezeichnet, mich verband aber wenig mit diesen Jugendlichen. Die Idee durch wenige Änderungen im Verhalten auch dem Leben einen anderen Verlauf zu geben ist zwar gut – mir hat die Umsetzung nicht gefallen.
Tags:Jugendbuch, Leben, Schüler, Tod
Veröffentlicht in O | Keine Kommentare »
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Mitch Albom wird vom Rabbi seiner Heimatstadt um einen ungewöhnlichen Gefallen gebeten: er soll auf dessen Beerdigung die Trauerrede halten. Und obwohl Albom das ganze eigentlich für keine gute Idee hält, fängt er an, sich regelmässig über 8 Jahre mit dem Rabbi zu treffen um Material für diese Rede zu sammeln. Wer jetzt an eine Neuauflage von Dienstags bei Morrie denkt, hat weit gefehlt. Albom verknüpft die Geschichte des Rabbis, seine interessanten Ansichten, Erlebnisse und Lebenserfahrungen mit denen eines weiteren Mannes, einem freien Prediger, der bevor er zum Glauben kam wirklich ganz unten war – Drogen und eine kriminelle Vergangenheit. Und obwohl man denkt, diese beiden Religionen und Männer gehen nicht zusammen – so zeigt sich doch immer wieder, das beide sich darin ähneln, das sie ihren Glauben mit voller Kraft leben. Ein Buch aus dem man sehr viel ziehen kann, ein Buch bei dem man anfängt, sich mit den eigenen Überzeugungen auseinanderzusetzen – ein Plädoyer für Toleranz, Liebe und das Teilen von Geschichten und Erfahrungen. Mich hat dieses Buch einfach berührt und ich wünsche mir, das Mitch Albom noch oft über solch inspirierende Persönlichkeiten schreibt!
Tags:Gespräche, Leben, Prediger, Religion, Roman, Tod
Veröffentlicht in A | Keine Kommentare »