Artikel mit ‘Witzig’ getagged

Ich bin so Fry – Stephen Fry

Dienstag, 22. November 2011

Und weiter geht es mit der Biographie des Stephen Fry – hier werden nun seine College-Jahre und alles was danach folgt, Theater, Comedy, Radio, schriftstellerische Tätigkeiten geschildert. Fry ist recht gnadenlos mit sich selbst und im Verlaufe des Buches habe ich den Eindruck das er sich wirklich nicht gerade schont und versucht einen möglichst ungeschönten Einblick zu geben. Dieser zweite Teil seiner Biographie zog sich etwas mehr als der erste, was aber vorallem daran lag das ich die Medienlandschaft Großbritanniens zu dieser Zeit nicht besonders gut kenne und daher manchmal etwas erschlagen war von den ganzen Namen und Interna. Trotzdem – für jeden Stephen Fry Fan, für jeden Fan von feinem, britischen Humor und alle die schon immer mal wissen wollten wie Stephen Fry und Hugh Laurie Freunde wurden.

Columbus war ein Engländer – Stephen Fry

Dienstag, 25. Oktober 2011

Die Jugendjahre des Stephen Fry – ein braver Chorknabe war der Gute sicherlich nicht. Witzig, charmant erzählt und ab und an ganz schön derb – so kommt diese Biographie daher. Ein paar kleine Längen hat sie, vorallem wenn man Stephen Fry und seine Geschichte kaum kennt, trotzdem hatte ich beim Lesen gute Unterhaltung und auch die Entwicklung die Fry durch macht ist fesselnd beschrieben. Danach kam jedenfalls gleich der Wunsch auf, auch die Fortsetzung (hier beschränkt er sich auf seine Jugendzeit) zu lesen.

Rico, Oscar und der Diebstahlstein – Andreas Steinhöfel

Samstag, 22. Oktober 2011

So manchen Autor mag man einfach so sehr, das man richtiggehend leidet, wenn ein neues Buch auf sich warten lässt. Auf Andreas Steinhöfel und seine zwei Helden Rico und Oscar allerdings würde ich auch 10 Jahre warten, wenn er denn nur weiterschreibt. Diese zwei – hochbegabt und tieferbegabt – sind einfach absolut herrlich und ich versteige mich mal zu der Behauptung das die Reihe um diese beiden definitiv Klassiker-Status im Kinder und Jugendbuch erreichen wird. Wiedermal hat mich Steinhöfel begeistert, bezaubert, nachdenklich gemacht und das Buch wurde danach zärtlich zu seinen beiden Vorgängern in meine Steinhöfel-Ecke gestellt. Aus tiefstem Herzen – Danke und schreiben Sie weiter!

(Und ja, ich bin ganz knapp davor mein Autogramm von der Messe einzurahmen…)

Das Labyrinth der träumenden Bücher – Walter Moers

Sonntag, 16. Oktober 2011

Wie lange habe ich auf diese Fortsetzung gewartet. Der Folgeband zu “Die Stadt der träumenden Bücher” eines der wenigen Bücher das ich mehrfach gelesen und einmal seineshalben eine Nacht durchgelesen habe. Und ich wurde, für mein Gefühl, auch nicht enttäuscht.

Ich finde das der Verlag sich absolut keinen Gefallen damit getan hat, zu verschweigen das dieser Roman wirklich “mittendrin” endet und dann der dritte Teil angekündigt wird. Lieber wäre mir fast noch 2 Jahre Wartezeit und dafür richtiger Schmökerspaß gewesen. Wenn man sich im Netz umsieht bekommt das Buch daher diverse, richtig schlechte Bewertungen. Das ist schade, denn verdient sind diese nicht.

Ja, es ist mehr ein Auftakt, ein Warmwerden mit dem großen, neuen Abenteuer von Mythenmetz, eine kleine Rückschau…aber auch das ist so farbig, prall, kreativ und herrlich in üblich moerscher Manier geschrieben, das ich einfach nichts zu meckern habe. Zamonien und seine Bewohner begeistern mich, auch hier habe ich wieder an Anagrammen herumgerätselt und mich über die Fabulierkunst des Autors nur noch gefreut. Also: ein kleiner Wermutstropfen ist der wohl gemeinste Cliffhanger aller Zeiten schon, aber ein gutes Buch, das findet der geneigte Moers-Fan hier auf jeden Fall!

Der Hundertjährige der aus dem Fenster sprang und verschwand – Jonas Jonasson

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Für mich hat es Dennis Scheck perfekt formuliert -

Ein gelungener Unterhaltungsroman – nicht mehr, nicht weniger.

Und für alles weitere habe ich das Buch bei unserer Herbstlese vorgestellt und somit gibt es ausnahmsweise auch mal ein Video von mir: Klick!

Shopaholic ties the knot – Sophie Kinsella

Freitag, 12. August 2011

Und weiter gehts in der Shopaholic-Reihe – habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, es wird aber wohl nicht mein Lieblingsband der Reihe werden. Dafür wird meine Scheu davor, im Original zu lesen, immer weniger.

Fast genial – Benedict Wells

Freitag, 29. Juli 2011

Wenn ich sage, das ich mir von diesem Autor noch viel erwarte, greife ich sicher nicht zu hoch! Schon von der ersten Seite an war ich wieder gefangen in diesem ganz eigenen Stil – und ebenso rasant wie schon in seinen Vorgänger-Romanen nimmt uns Wells mit auf eine geradezu irrwitzige Entdeckungsreise – die von Francis. Dieser lebt in einem Trailerpark, gehört eher zur Sorte der Verlierer und hat sich in seinem trostlosen Leben schon gut eingerichtet. Als er unerwartet erfährt, das sein ihm unbekannter Vater ein Genie sein soll, macht sich Francis auf die Suche. Und das es dabei um soviel mehr als seinen Vater geht wird schnell klar. Das ganze pralle Leben passiert, widerfährt und begegnet ihm auf unterschiedlichste Weise . Dieser Roman lebt von Schnelligkeit und einer leisen Spannung die zum Schluss hin fast unerträglich wird – den Rest lest ihr lieber selbst. Diesen Roman sollte man im Herbst 2011 definitiv lesen!

Shopaholic Abroad – Sophia Kinsella

Samstag, 02. Juli 2011

Ich habe da so einen Leseplan. Damit ich ab und an auch mal etwas im  Original lese, suche ich mir da nicht allzuschweres raus. Wenn ich dann mal wieder eine ganze Serie in englisch gesehen habe, traue ich mir dann auch mal wieder ein Buch zu. Und siehe da: es klappt. Kinsella schreibt einfach herzerfrischend über die chaotische Becci Bloomwood – und ich lerne wieder ein paar neue Vokabeln. Doch, die Reihe hat einfach was und macht Spaß!

Handauflegen – Alan Bennett

Mittwoch, 04. Mai 2011

Kurz, böse, gut! Bennett macht nicht viele Worte und das hat er auch nicht nötig – seine Geschichten sind so schön skurril und doch so nah dran am heutigen Geschehen. Sodass man sich bisweilen erschrocken fragt, ob er nicht gar den geneigten Leser selbst schonmal zur Vorlage hatte…Was ich an Bennett mag ist, wie er mit wenigen Worten jegliche Charakterschwächen, die zumeist doch nur allzumenschlich sind herausarbeitet – und diebischen Spaß dabei hat!

tschick – Wolfgang Herrndorf

Freitag, 31. Dezember 2010

Der Titel war seltsam, das Cover sagte mir nicht wirklich zu…zunächst ging tschick an mir vorüber. Dann tauchten nach und nach immer mehr Besprechungen auf, das Buch wurde als Geheimtip gehandelt. Also nahm ich es mal mit und dachte, okay, liest mal rein. Und ich wurde so belohnt! tschick ist ein Roadmovie erster Klasse, eine rasante Geschichte mit Wucht, sovielen herrlichen Szenen und immer wieder Sätzen, die dich grinsen lassen – ja, genauso fühlt sich das wohl an, erwachsen zu werden. Unsere beiden Helden machen diesen heissen Sommer zu etwas unvergesslichem und lassen den Leser daran teilhaben. Herrndorf hat hier etwas geniales abgeliefert! Kaufen. Bitte!