Archiv für die Kategorie ‘A’

Wie ich meinen kleinen Bruder fast auf den Mond geschossen hätte – Frank Asch

Dienstag, 12. Juli 2011

Für alle großen Brüder, die ihren kleinen Bruder manchmal unerträglich finden. Phantasievolle, witzige Geschichte für jüngere Leser um die 10 Jahre  und auch schön zum Vorlesen – vielleicht grade für beide Geschwister!

Shopaholic Abroad – Sophia Kinsella

Samstag, 02. Juli 2011

Ich habe da so einen Leseplan. Damit ich ab und an auch mal etwas im  Original lese, suche ich mir da nicht allzuschweres raus. Wenn ich dann mal wieder eine ganze Serie in englisch gesehen habe, traue ich mir dann auch mal wieder ein Buch zu. Und siehe da: es klappt. Kinsella schreibt einfach herzerfrischend über die chaotische Becci Bloomwood – und ich lerne wieder ein paar neue Vokabeln. Doch, die Reihe hat einfach was und macht Spaß!

Titos Brille: Die Geschichte meiner strapaziösen Familie – Adriana Altaras

Montag, 23. Mai 2011

Dieses Buch hat mich schlicht umgehauen! Man hat das Gefühl, Frau Altaras sitzt einem in einem Berliner Café gegenüber und erzählt mit viel Gestik und Mimik die Geschichte ihres Lebens und ihrer jüdischen Familie. Und wie sie das tut, das ist virtuos, spannend, beeindruckend und keine Minute langweilig. Was für eine Frau, was für eine Beobachtungsgabe, was für ein Talent für die leisen Töne zur rechten Zeit, einen trockenen Humor, wenn man ihn nicht erwartet. Sie spannt den Bogen von ihrer Kindheit in Zagreb bis zu ihrem heutigen Leben in Berlin und wieder hat man das Gefühl: sie erzählt einfach, ohne zu beschönigen – eine echte Kostbarkeit. Ich habe in diesem Buch sovieles gefunden und kann nur sagen: man muss es einfach selber lesen!

Falscher Vogel fängt den Tod – Donna Andrews

Samstag, 19. März 2011

Auf dieses Buch stieß ich durch einen neu gegründeten Krimi-Lesekreis. Man muss ja auch mal was neues entdecken. Andrews schreibt sehr süffig, es liest sich so weg, man schmunzelt ab und an und verfolgt das Geschehen amüsiert. Das der Funke nicht komplett übersprang lag vielleicht daran das ich manche Wendung schon über das halbe Buch hinweg ahnte, eigentlich sind das aber nur kleine Schönheitsfehler. Unterhaltsam war es in jedem Fall und das ist bei Krimis, die ich ja eh eher selten lese, für mich dann auch in Ordnung so. Wer es also recht unblutig und dafür eher lustig mag, ist hier genau richtig.

Hühnersuppe für die Seele: Für Mütter – Hansen/Canfield

Samstag, 23. Oktober 2010

Das ich generell ein Fan der Hühnersuppen-Bücher bin ist ja durchaus bekannt. Also bleibt mir auch hier nur wieder zu sagen: was für wunderbare Geschichten – für die Seele, nach einem anstrengenden Tag, zum Kraftspenden, zum Tränenabwischen, zum Lachen. Und zum merken, das es soviele andere Mütter gibt, die genau verstehen, wie es manchmal ist, eine Mutter zu sein – weder schwarz noch weiss, anstrengend, wunderbar, nervenzehrend und spannend. Die Hühnersuppen Bücher mögen nichts für Realisten und Zyniker sein – für mich sind sie aber ein Quell an Inspiration, echte Soulfood-Bücher eben…;-)

Damit ihr mich nicht vergesst – Mitch Albom

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Mitch Albom wird vom Rabbi seiner Heimatstadt um einen ungewöhnlichen Gefallen gebeten: er soll auf dessen Beerdigung die Trauerrede halten. Und obwohl Albom das ganze eigentlich für keine gute Idee hält, fängt er an, sich regelmässig über 8 Jahre mit dem Rabbi zu treffen um Material für diese Rede zu sammeln. Wer jetzt an eine Neuauflage von Dienstags bei Morrie denkt, hat weit gefehlt. Albom verknüpft die Geschichte des Rabbis, seine interessanten Ansichten, Erlebnisse und Lebenserfahrungen mit denen eines weiteren Mannes, einem freien Prediger, der bevor er zum Glauben kam wirklich ganz unten war – Drogen und eine kriminelle Vergangenheit. Und obwohl man denkt, diese beiden Religionen und Männer gehen nicht zusammen – so zeigt sich doch immer wieder, das beide sich darin ähneln, das sie ihren Glauben mit voller Kraft leben. Ein Buch aus dem man sehr viel ziehen kann, ein Buch bei dem man anfängt, sich mit den eigenen Überzeugungen auseinanderzusetzen – ein Plädoyer für Toleranz, Liebe und das Teilen von Geschichten und Erfahrungen. Mich hat dieses Buch einfach berührt und ich wünsche mir, das Mitch Albom noch oft über solch inspirierende Persönlichkeiten schreibt!

Am Meer ist es wärmer – Hiromi Kawakami

Samstag, 16. Oktober 2010

Das Buch ist ohne Frage wieder wunderschön geschrieben. Kawakami macht nirgendwo zuviele Worte  – muss sie auch nicht, sie hat die Gabe Alltagsdinge so treffend zu beschreiben, das zwischen den wenigen Worten genug Platz bleibt für eigene Bilder. Die Geschichte bleibt allerdings schemenhaft und verschwommen…was dem Buch ein wenig den Glanz nimmt.

Ruf mich bei deinem Namen – André Aciman

Mittwoch, 30. Juni 2010

Dieses Buch passt pefekt in den heissen Sommer und zunächst habe ich es einfach blind gekauft aufgrund des Titels und des sehr schönen Covers. Eine erste Liebesgeschichte in Italien zwischen einem jungen Mann und seinem großen Vorbild, einem angehenden Schriftsteller. Eine wunderschöne, zärtliche Sprache, so intensiv das es manchmal fast schmerzt. Es ist etwas besonderes diesen beiden jungen Menschen bei ihren Versuchen zuzusehen, zwischen heftigem Verlangen, Liebe und Heimlichkeiten zu tanzen…

Die Insel unter dem Meer – Isabel Allende

Mittwoch, 09. Juni 2010

Dieser Roman hat mich nicht ganz so begeistert wie andere Werke von Allende. Es fehlte ihm das opulente und überbordende Fabulieren von  “Das Geisterhaus“, der Charme von “Das Siegel der Tage”. Wie gehabt geht es hier wieder um eine starke Frauenfigur die sich im Haithi des 18 Jahrhunderts behaupten muss, entgegen Slaverei und Mißhandlungen. Es las sich für mich einfach zäh und die Geschichte kam nicht so richtig in Fluß. Am Schluss war ich zwar versöhnt, im Großen und Ganzen war es solide erzählt, aber es bleibt doch der etwas getrübte Eindruck.

Ich schreib Dir morgen wieder – Cecilia Ahern

Donnerstag, 27. Mai 2010

Hier kann ich mich kurzfassen: das Strickmuster von Cecilia Ahern ist durchaus bekannt. Und haben mich ihre ersten beiden Bücher noch begeistert, so kann ich hier eigentlich nur noch sagen, das ich das Buch aus Gewohnheit gelesen habe. Die Hauptpersonen bekommen nicht richtig Kontur und sind nicht unbedingt Sympathieträger, die Geschichte schleppt sich so dahin und irgendwie…es war einfach nicht mehr meines und ich konnte dem Buch nicht mehr viel abgewinnen. Die fantastischen Elemente die in ihren letzten Büchern immer wieder auftauchen sind für mich nicht sehr ansprechend.