Archiv für die Kategorie ‘D’

Sorry – Zoran Drvenkar

Sonntag, 01. Februar 2009

Ein heftiges Buch, das muss man schon sagen. Auf den ersten paar Seiten war ich schon ganz schön fertig. Der Anfang gestaltet sich etwas nebulös, dann kommt die Geschichte in Fahrt und reisst einen mit …böse, sehr spannend und ja..verdammt guter Thriller! Gut gemachte Figuren und Geschichten – eigentlich fängt alles ganz harmlos an. 4 Freunde gründen eine Agentur, die sich für andere entschuldigt – das Geschäft läuft gut. Bis sie sich eines Tages für etwas entschuldigen sollen, was moralisch und ethisch völlig gegen ihre Vorstellungen läuft…

Die Nacht in der meine Schwester den Weihnachtsmann entführte -Zoran Drvenkar

Donnerstag, 20. März 2008

Mal ein etwas anderes Weihnachtsbuch, ganz viele Weihnachtsfeste, beschrieben von Zoran, wie er immer älter wird. Hier ist nicht immer Weihnachtsfrieden, alles harmonisch. Und grade das macht es besonders. Einige Geschichten hatten wirklich richtig Charme ;-)

Kleine Vogelkunde Ostafrikas – Nicholas Drayson

Donnerstag, 20. März 2008

Mal etwas ganz anderes. Sehr charmant erzählte Geschichte von Mr. Malik, der seit Jahren die Vogelführerin Rose, die wie er selbst verwitwet ist, verehrt. Heimlich allerdings. Als der angeberische Harry Khan, ein ehemaliger Schulkamerad (der ihm so gar nicht in guter Erinnerung geblieben ist) allerdings auch ein Auge auf Rose wirft, soll eine Wette das Problem gentlemanlike lösen…während Khan alle Regeln umgeht und scheinbar damit durchkommt, geht bei Malik schief, was nur schiefgehen kann – ob er sich davon entmutigen lässt? Wer gewinnt am Ende das Herz von Rose?

Dieser kurze Roman ist äußerst amüsant, sehr gut beobachtet und einfach toll erzählt. Fand ich klasse!

Emily sein oder nicht sein – Anne Donovan

Donnerstag, 20. März 2008

Irgendwie hatte ich was ganz anderes erwartet, weniger Drama, mehr Jugendroman. Ich kann das Buch ganz schwer fassen – ich hab es gerne gelesen, fand die Story an sich gut, aber manchmal dachte ich auch nur noch – wo führt das nochmal hin? Ein bisschen ist sicher der etwas anderslautende Klappentext schuld…Fazit: Ich fands gut, find es aber schwer zu empfehlen…

Stille in Montparnasse – Ariel Denis

Donnerstag, 20. März 2008

Mhm, schwer zu sagen. Es ist ein Monolog, um Musik, die großen Themen des Lebens, eine Hommage an einer verstorbenen Freund, ein wenig Schrulligkeit…was mir sehr gut gefällt ist, wenn der Erzähler sich so in sein Erzählen hineinsteigert, immer “schneller” wird. Andere Passagen sind eher zähflüssig, nicht für “Publikum” geschrieben. Es ist kein sehr langes Buch und es hat irgendwie was – aber es ist nichts für “mal eben”.

Die Frau in der letzten Reihe – Francoise Dorner

Donnerstag, 20. März 2008

Ihr erstes Buch “Die letzte Liebe des Monsieur Armand” fand ich soo schön :) Dieses hier beschreibt sehr kurz und knapp, aber deshalb nicht ohne Details wie eine Ehe nach und nach zerbricht. Einige Ausflüge ins erotische und durch und durch Französisch – ein kleines Buch, das mir gut gefallen hat.

Mädchenmörder – Thea Dorn

Donnerstag, 20. März 2008

Heftig, Heftig und nochmal Heftig. Aber gut, so gut. Der Titel sagt ja schon einiges, ich möchte auch an sich nichts zum Inhalt sagen, sonst geht die Spannung flöten. Thea Dorn schafft es mit Andeutungen, ohne groß ins Detail gehen zu müssen, sehr krasse Geschehnisse zu beschreiben. Ich fand es wirklich ziemlich hart – aber auch unheimlich spannend (in jedem von uns steckt ja doch die Neugier..). Nichts für Zartbesaitete, ansonsten aber Empfehlung!

Einmal Buddha und zurück – Anne Donovan

Donnerstag, 20. März 2008

Mich hat das Buch sehr angesprochen, interessiere ich mich doch auch momentan strak für den Buddhismus. Eingewebt in eine Geschichte, aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familie heraus erzählt, wird hier von Jimmy, Malermeister aus Glasgow berichtet, der eigentlich anfangs nur statt in den Pub zum Meditieren geht – aber nach und nach schleichen sich die Lamas immer mehr in sein Leben. Das diese Veränderungen nicht ohne Spannungen abgehen ist klar. Ich fand es sehr gut zu lesen ohne dabei “seicht” zu sein, fand die Interaktionen spannend (zum Schluss hin etwas weniger, aber ein offener Schluss passt auch irgendwie “besser”) und nebenbei lernte ich auch noch ein bisschen was rund um Buddhismus. Mir hat es wirklich gut gefallen, die Autorin hatte nicht umsonst für diesen Debütroman einige Preise eingestrichen.

Goodbye Lemon – Adam Davies

Donnerstag, 20. März 2008

Ganz toll! Schön gezeichnete Familiengeschichte in der nicht alles so ist wie es scheint, wo man als Leser vielleicht zu schnell seine Schlüsse zieht. Den schliesslich ist ein Familiengeheimnis nicht so leicht zu entwirren…Schöne Sprache, gut erzählt, einfach ein gutes, schönes Buch!

Bevor ich sterbe – Jenny Downham

Donnerstag, 20. März 2008

Toll! Das Buch hat mich berührt, auch wenn ich wirklich erst auf den allerletzten Seiten ein bisschen mit den Tränen gekämpft habe. Tessa weiss das sie sterben wird. Aber sie hat eine Liste, und die gilt es zu erledigen, bevor sie stirbt – auch wenn das Gesetzesübertretungen, Verletzungen und Ärger bedeutet. Schnodderig und dennoch mit großer Sensibilität geschrieben…grade die letzten Kapitel haben mich sehr beeindruckt – die waren wirklich toll geschrieben und haben große Bilder in meinem Kopf erzeugt!