Archiv für die Kategorie ‘F’
Dienstag, 22. November 2011
Und weiter geht es mit der Biographie des Stephen Fry – hier werden nun seine College-Jahre und alles was danach folgt, Theater, Comedy, Radio, schriftstellerische Tätigkeiten geschildert. Fry ist recht gnadenlos mit sich selbst und im Verlaufe des Buches habe ich den Eindruck das er sich wirklich nicht gerade schont und versucht einen möglichst ungeschönten Einblick zu geben. Dieser zweite Teil seiner Biographie zog sich etwas mehr als der erste, was aber vorallem daran lag das ich die Medienlandschaft Großbritanniens zu dieser Zeit nicht besonders gut kenne und daher manchmal etwas erschlagen war von den ganzen Namen und Interna. Trotzdem – für jeden Stephen Fry Fan, für jeden Fan von feinem, britischen Humor und alle die schon immer mal wissen wollten wie Stephen Fry und Hugh Laurie Freunde wurden.
Tags:Biographie, Komisch, Schräg, Theater, Witzig
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Dienstag, 25. Oktober 2011
Die Jugendjahre des Stephen Fry – ein braver Chorknabe war der Gute sicherlich nicht. Witzig, charmant erzählt und ab und an ganz schön derb – so kommt diese Biographie daher. Ein paar kleine Längen hat sie, vorallem wenn man Stephen Fry und seine Geschichte kaum kennt, trotzdem hatte ich beim Lesen gute Unterhaltung und auch die Entwicklung die Fry durch macht ist fesselnd beschrieben. Danach kam jedenfalls gleich der Wunsch auf, auch die Fortsetzung (hier beschränkt er sich auf seine Jugendzeit) zu lesen.
Tags:Biographie, Schräg, Witzig
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Montag, 24. Oktober 2011
Sie sind schon lange ein Paar. Der Mann und die Frau. Doch eines Tages fangen die Dinge an sich zu verändern. Wer sind diese Menschen in ihrer Wohnung, die dem Mann zwar vage bekannt vorkommen, aber doch eher stören? Und warum wollen ihm alle erzählen was das Beste ist, für ihn und die Frau? Sie kommen doch gut zurecht und vor die Tür gehen…das müssen sie doch schon lange nicht mehr…
Wir alle kennen den Blick auf Demenz von aussen. Farkas wählt einen ganz anderen Ansatz – er beschreibt die Krankheit aus der Sicht des Betroffenen – und dieser sieht sich auch eher als Beobachter der ebenfalls erkrankten Frau. Die kleinen Rituale dieses Paares, der Kampf um Würde, um Selbstbestimmung – fein gezeichnet, sehr intensiv wird hier ein ganz neues Bild entworfen und die Frage, was das “Beste” ist wird nochmal auf andere Art und Weise aufgerollt!
Ein kleines, wichtiges Buch für alle die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Tags:Alter, Demenz, Ehe, Roman, Sein ganz eigenes Leben leben
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Montag, 12. September 2011
Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung von Christine Westermann gekommen. Und welch ein Glück! Man sollte meinen, eine Liebesgeschichte die mit dem Tod des Partners beginnt, wäre eher traurig. Das ist dieses Buch durchaus – aber eben nicht nur. Denn wie Nathalie sich ins Leben zurückkämpft oder eher – zurückküsst – das liest sich einfach so bezaubernd und leichtfüßig, besonders durch die spezielle Gestaltung innerhalb des Buches. Weder durch Titel, noch durchs Cover abschrecken lassen! In diesem Buch steckt eine Liebesgeschichte die man nicht verpassen sollte!
Tags:Frankreich, Leben, Liebe, Roman, Tod
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Sonntag, 01. Mai 2011
Ein kleines, tieftrauriges und doch so schönes Jugendbuch. Über eine Familie, die durch einen Brand zerstört wird – wie soll Cara nach dem Verlust ihrer Mutter und Schwester weitermachen, zumal ihr Vater sich ganz in seiner Trauer zurückzieht? Sensibel, einfühlsam und mit viel Wärme schreibt Ferber sich in mein Herz – und kommt dabei ohne Kitsch aus. Dafür beeindruckt sie mit sehr viel Offenheit, intensiven Gedanken und einfachen und gerade deshalb eindringlichen Beschreibungen jüdischer Bräuche. Selten liest man ein so gutes Zusammenspiel….
Tags:Familie, Jugendbuch, Tod
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Freitag, 14. Januar 2011
Hier kann ich mit gutem Gewissen sagen: ein kurzer, knapper Ratgeber von Beltz der Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes an die Hand gegeben werden kann. Die Autoren schaffen es einen guten Überblick zu geben, was im Leben des Kindes passiert, welche Entwicklungen sich vollziehen und wie Eltern mit neuen Situationen umgehen können. Sehr klar und angenehm geschrieben, keine moralisch-wertenden Tendenzen (war mir sehr wichtig!) und viel Information. Kann ich nur empfehlen.
Tags:Baby, Eltern, Kleinkind, Ratgeber
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Sonntag, 02. Januar 2011
Der Name ist Programm – Frieda stört – natürlich immer in besten Absichten. Diese werden aber selten erkannt und so mischt Frieda eine ganze Familie unter einem Dach und auch die Nachbarn gehörig auf. Herrlich komisch, eine Heldein die man sofort ins Herz schliesst und ihre Ideen sind einfach klasse. Zum Selberlesen oder zum Vorlesen für Grundschulkinder bestens geeignet
Tags:Kinderbuch, Vorlesen
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Sonntag, 07. März 2010
Als ich versuchte, der Kollegin die mir diesen Roman vor Jahren empfahl, meinen Eindruck zu schildern, fiel mir zu Anfang erstmal nur das Wort “sperrig” ein. Denn obwohl mich die Geschichte von Anfang an fesselte, so hatten einige Absätze doch ihre Tücken, das leichtfüßige fehlte. Obwohl das einem etwas mehr Mühe abverlangt beim Lesen – es lohnt sich. Eve Green verliert in jungen Jahren ihre Mutter und wächst fortan im Geburtsort der Mutter bei ihren Großeltern auf. Doch die Idylle des abgelegenen Dorfes trügt – und als eine Schulfreundin von Eve verschwindet, gerät alles aus den Fugen. Der Roman hat einige wunderbare Stellen und auch die Entwicklung von Eve, ihre Gedankengänge und Ideen sind spannend zu verfolgen, je älter sie wird. Da das Buch den Deutschen Jugendliteraturpreis gewann, findet man es ab und an auch im Jugendbuch, ich würde es aber deutlich mehr den Romanen zuschreiben. Insgesamt hat mich die Geschichte überzeugt, nicht unbedingt der Schreibstil.
Tags:Dorfgemeinschaft, Erwachsenwerden, Großeltern, Liebe, Mutter, Roman, Sonderlinge, Verbrechen, Verdächtige
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Sonntag, 01. November 2009
Mal wieder ein Skandinavien-Krimi, hatte lange nichts von Fossum gelesen. Sie erzählt hier meisterhaft, unterstützt von ihrem Kommissar Sejer, wie eine ganze Dorfgemeinschaft in gegenseitiges Mißtrauen verfällt, als der Mord an einer schönen, fremden Inderin passiert, grausam zugerichtet. Fossum lotet die Untiefen zwischen den Dorfbewohnern aus, mögliche Motive, dabei ist sie leise und eindringlich. Mir gefällt das Ruhige, Bedachte sehr gut an ihren Romanen, in diesem besonders die Tragik der Geschehnisse, die sie zum Anfassen nah schildert und man mitleidet. Gerade aufgrund seines Spannungsbogens manchmal fast eher ein reiner Roman als Krimi.
Tags:Dorf, Geständnis, Krimi, Liebe, Mord, Rassismus, Schweden
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Sonntag, 01. Februar 2009
Ich verstehe, warum Fforde viele Fans hat – die literarischen Anspielungen sind wirklich toll gelegt, die Namensgebungen, Gegebenheiten etc. Ein bisschen anstrengend fand ich die zig Bezeichnungen der Agenten, klar, das macht auch den Charme des Buches aus, das keiner so recht weiss, welche Hand was tut, ich fands aber etwas anstrengend, grade zu Anfang ist es sehr “geballt”. Das gibt sich aber dann bald, es bleibt ein spannender, verrückter Fall für alle die Bücher & vor allem Jane Eyre lieben. Doch, abgesehen von diesem kleinen Manko: Daumen hoch!
Tags:Roman
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