Archiv für die Kategorie ‘S’
Dienstag, 15. März 2011
Ein Gefühl für schräge, herrlich skurrile Gegebenheiten hat Claudia Schreiber, das muss man ihr lassen. Ganz in Tradition von “Emmas Glück” hat dieser Roman wieder sehr eigenwillige Hauptpersonen die, es scheint in einer völlig anderen Welt leben – und doch ist es nur Nordhessen. Einige Dorfbewohner dieses Landstriches sind so lebendig gezeichnet das man sich fragt, wo genau dieses Dorf liegt – denn das muss es wirklich geben. Der Roman zündet, für mich vorwiegend auf den ersten 150 Seiten, total. Leider – und das tut mir richtiggehend weh, weil ich diese Autorin nach einigen Lesungen bei uns wirklich sehr mag – fällt die Geschichte für mich dann kontinuierlich ab. Vielleicht ist das gewollt, es soll nicht gefallen, es soll anecken und polarisieren – ich war aber irgendwie frustriert ob der Ereignisse, konnte mich nicht mehr einfühlen. In seiner Gesamtheit ist das Buch trotzdem lesenswert! Und der Schluss gibt ja auch einiges her – an Diskussionsstoff!
Tags:Dorf, Familie, Geburt, Leben, Roman
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Freitag, 11. Februar 2011
Als ich anfing, fand ich das Buch nett. Nach 100 Seiten war mir klar das dieses Buch etwas Großes werden würde. Am Ende saß ich gebannt da, mitten in der Nacht, konnte nicht aufhören und musste nach dem Ende gerade nochmal die ersten Seiten von vorn lesen. Ich wollte das dieses Buch nicht endet! Ich war dort. Ich saß bei Aibileen am Küchentisch, ich tippte mit Miss Skeeter auf der Schreibmaschine, ich geriet mit Minny in Rage. Ein großartiger, begeisternder Roman voller Mut und Kraft!
Tags:Hausmädchen, Mut, Roman, Schriftsteller, Südstaaten
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Mittwoch, 12. Januar 2011
Ab und an lese ich ja mal Krimi oder Thriller auch wenn es nicht ganz mein Genre ist. Hier habe ich zugegriffen, weil mich der Plot interessierte. War recht spannend, manchmal ganz schön heftig, blieb aber insgesamt an der Oberfläche (vielleicht erwarte ich da auch zuviel). Kann man lesen, es schadet aber auch nicht, es nicht zu tun.
Tags:Entführung, Thriller
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Samstag, 27. November 2010
Suter schreibt jetzt Krimis. Eine ganze Reihe soll sich um Allmen, seinen etwas ungewöhnlichen Ermittler drehen. Kann das etwas werden? Mit angehaltenem Atem habe ich auf diesen Einstiegsband gewartet, würde er mich überzeugen? Ja, das hat er getan. Suter schreibt im üblichen, genialen Stil so lesenswert über den ständig verarmten Allmen, der jedoch stets die äußere Fassade wahrt, das man das Buch einfach nur so einatmet. Die Krimi-Handlung ist zunächst nicht so ausgefuchst, allerdings ist hier auch meiner Meinung nach nicht der Schwerpunkt gesetzt. Es ist dafür aber ein sehr gelungener Auftakt, ein Versprechen auf mehr, was mich sofort damit versöhnt. Ich freue mich schon auf die weiteren Fälle, die den Weg Johann Friedrich von Allmens kreuzen werden.
Tags:Krimi, Witzig
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Mittwoch, 28. Juli 2010
Dieses Buch zählt ja zu DEN Standard-Werken wenn man schwanger ist und sich auch von Hebammen betreuen lässt, ein wenig offen ist für alternative/naturheilkundliche Methoden und generell Interesse hat, was im Körper abläuft. Logisch das ich es mir besorgt hatte. Nach der Lektüre war ich etwas zwiegespalten: die vielen Beispiele haben mir gut gefallen, auch konnte ich während der Schwangerschaft immer mal den einen oder anderen Tipp aus diesem Buch nutzen. Es legt aber auch einen Fokus auf bestimmte Aspekte der Schwangerschaft und Geburt, die für meinen Geschmack sehr einseitig sind – und zudem nichtmal unbedingt bewiesen. Ein Buch das Frauen ein schlechtes Gewissen macht, weil sie manche Dinge anders handhaben (und oftmals das garnichtmal in der Hand haben!) finde ich nicht sehr förderlich – ich habe mich jedenfalls beim Lesen einige Male wirklich geärgert. Natürlich berichtet Stadelmann aus jahrelanger Erfahrung, andererseits gibt es auch unter Hebammen äußerst unterschiedliche Herangehensweisen – ich habe Ärzte und Hebammen im Krankenhaus eindeutig als gemeinschaftlich arbeitend empfunden, was laut Stadelmann ein Ding der Unmöglichkeit ist…. Ich hätte mir etwas mehr Toleranz gewünscht. Trotzdem würde ich das Buch jeder Schwangeren empfehlen, weil der Nutzen doch überwiegt. Man kann sich ja noch eine zusätzliche Lektüre, die genau die eigene Einstellung trifft suchen und es als nützliche Ergänzung sehen.
Tags:Geburt, Ratgeber, Schwangerschaft
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Mittwoch, 14. Juli 2010
Sendker hat eine schöne, bildhafte Art zu schreiben, trotzdem hat es mich bei diesem Roman nicht so gepackt, wie beim Herzenhören. Hier stehen einfach andere Aspekte der Beziehungen zwischen Menschen im Vordergrund: Vertrauen, Verrat, Freundschaft und eine leichte Krimi-Handlung – manchmal war es mir ein bisschen zu “voll”. Ich hab es ganz gerne gelesen, muss aber den Nachfolger nicht unbedingt lesen.
Tags:China, Freundschaft, Roman
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Dienstag, 22. Juni 2010
Was für ein wunderbares Buch! Ein Briefroman der mich total begeistert hat und somit zu einem der schönsten Sommerbücher 2010 für mich wurde. Der Briefwechsel zwischen einer Schriftstellerin und einer ganzen Insel in den späten 40ger Jahren bezaubert durch seinen Charme, die herrlichen Eigenheiten der Hauptpersonen und viel Gefühl ohne dabei zu kitschig zu werden. Ein Buch das man seiner besten Freundin schenken möchte, ein Buch das man im Regal stehen sieht und anfängt zu lächeln. Wenn Sie es noch nicht kennen – bitte lesen Sie es!
Tags:Briefroman, Roman
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Samstag, 22. Mai 2010
Ich tue mich ein bisschen schwer damit diesen Roman zu beschreiben. Zum einen ist er klug und auf leise Zwischentöne bedacht. Zum anderen war er mir manchmal ein bisschen zu zerstückelt. Ich hab ihn schnell gelesen, fand einige Stellen so schön, die Beobachtungen die die Hauptperson Olive anstellt in ihrem kleinen, verschlafenen Dorf scharfsinnig und erfrischend. Trotzdem blieb nach dem Lesen insgesamt das Gefühl, einiges war zu “sperrig”, etwas unfertig.
Tags:Roman
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Freitag, 21. Mai 2010
Eine kleine Perle im Jugendbuch und für alle Märchenfans ein Muss! Das “New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze” ist so anschaulich von der Autorin beschrieben, das man das Gefühl hat, dieses ungewöhnliche Museum müsste es wirklich geben…Was es mit diesem zauberhaften Ort auf sich hat, erfährt Elizabeth, als sie dort einen Aushilfsjob angeboten bekommt – und das Märchen manchmal eben nicht nur Märchen sind. Eine wunderbar erzählte Geschichte mit ganz vielen liebevollen Details – das Lesen macht einfach großen Spaß!
Tags:Fantasy, Freundschaft, Jugendbuch, Märchen
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Freitag, 30. April 2010
Ein ganz angenehm geschriebener, kurzweiliger Krimi, der eine kleine Insel in den schwedischen Schären, Sandhamn zu ihrem Schauplatz wählt. Spielt im Sommer, fängt die flirrende Atmosphäre Schwedens gut ein und ist nicht ganz so durchsichtig wie man meinen könnte. Ich bin ja keine große Krimi-Leserin und bevorzuge immer Krimis, in denen die Ermittler eine etwas größere Rolle spielen – hier kam ich da voll auf meine Kosten. Habe den Krimi sehr genoßen!
Tags:Inselleben, Krimi, Schweden
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