Archiv für die Kategorie ‘W’

Jeremy James oder Kann ein Goldfisch Geige spielen? – David Henry Wilson

Sonntag, 03. Mai 2009

Jeremy James ist eine herrliche Kinderbuchserie aus GB. Ein kleiner, etwas naseweiser Junge, seine leicht verplanten Eltern und einfach nur Abenteuer des Alltags. In diesem Buch finde ich die Goldfisch Geschichte auch eindeutig am Besten – schliesslich ist kein Versteck so gut wie der Gartenteich…;-)

Jeremy James oder Im Sand, am Strand und anderswo – David Henry Wilson

Montag, 27. April 2009

Jeremy James ist eine herrliche Kinderbuchserie aus GB. Ein kleiner, etwas naseweiser Junge, seine leicht verplanten Eltern und einfach nur Abenteuer des Alltags. Ich liebe diese Reihe! In diesem Buch macht die ganze Familie einen Kurztrip ans Meer…da kann schon so einiges passieren…vorallem wenn man jeremy James heisst! Wirklich liebenswert und toll gemacht!

Die Mittwochsbriefe – Jason F. Wright

Sonntag, 01. März 2009

Jack & Laurel waren seit vielen Jahren verheiratet, leiten gemeinsam ein B&B. Alle dachten, das Jack, der an einem Tumor litt, vor Laurel stirbt, doch in einer Nacht sterben beide, Arm in Arm. Als ihre 3 Kinder anfangen, die Papiere zu sortieren, finden sie die „Mittwochsbriefe“ – Jack hat Laurel jeden Mittwoch einen Brief geschrieben. So wechselt sich erzählender Text mit Briefen ab und die sind wirklich richtig schön romantisch und zeugen von viel Arbeit und Liebe in dieser Ehe. Doch sie enthalten auch ein lang gehütetes Familiengeheimnis.
Eine einfache Sprache und liebenswerte Charaktere machen dieses Buch schnell lesbar, man ist gerührt und verfolgt die Geschichte mit Spannung. Ein bisschen sehr idealistisch, natürlich auch etwas kitschig ist es, aber an einem Regentag, allein auf dem Sofa stört das nicht wirklich…und eine kleine Überraschung birgt das Buch auch noch – fand ich eine tolle Idee!

Der singende Baum – Tim Winton

Sonntag, 01. März 2009

Die Geschichte zweier Außenseiter in einem Küstenort in Australien. Sie ist die Freundin des erfolgreichsten Fischers vor Ort, der seine Frau verlor. Nicht viel verbindet die beiden, ihre Rolle als Stiefmutter für die beiden Söhne macht ihr auch eher zu schaffen. Lu Fox hat seine ganze Familie bei einem Unfall verloren, lebt seither als Aussteiger und heimlicher Fischer auf einer kleinen Farm. Als Georgie ihn beim heimlichen Fischen ertappt, entwickelt sich zwischen beiden eine Liebesgeschichte – für den kleinen Ort an sich ein Skandal…Joah. Es passiert nichts neues in diesem Roman, gerettet wird er durch einige sehr schöne Passagen und immer wieder wunderbare Beschreibungen von Australien, der Landschaft, dem Leben dort. Ein bisschen zäh, aber diese Beschreibungen machten vieles wieder wett.

Generation Doof – Anne Weiss und Stefan Bonner

Donnerstag, 20. März 2008

Es ist ein wenig schwierig. Das ganze Buch ist recht “unterhaltsam” geschrieben, damit man es nicht vor lauter “Fachjargon” in die Ecke schmeisst. Ein klares populärwissenschaftliches Buch. Okay, das kann man ihm ankreiden. Aber in den Grundzügen und auch in sehr, sehr vielen Ausführungen der Autoren kann ich nur nicken und sagen: “Ja, so ist es”. So erlebe ich das tagtäglich auch, und ich sehe ähnliche Schwierigkeiten dieser unentschlossenen Generation, die nicht erwachsen werden will und keine Verantwortung tragen möchte und die es eindeutig gibt. Ob dieses Buch aufrüttelt, weiss ich nicht, an sich würde es schon reichen, wenn jeder viell. 10% der gemachten Vorschläge mal beherzigen würde. Aber dafür müsste man das Buch ja lesen. Und die Generation Doof versumpft ja vorm Fernseher…tja..

Unterhaltsam ist es, ein großer Wahrheitsgehalt drin und manchmal möchte man den Kopf schütteln und hoffen, das man nicht auch dazugehört…An sich erzählen die beiden da nichts neues, aber anscheinend ist das nötig, denn sonst gäbe es diese Generation nicht “so”. Was mich ein wenig ärgert – die beiden kreiden “Nachrichtenhäppchen” und auf “einfach getrimmte” Sendeformate an – ihr Buch strotzt aber auch vor Witzchen, kurzen Anrissen ohne ein Thema wirklich zu packen. Das liest sich zwar leichter, aber ob sie damit wirklich etwas erreichen – fraglich…

Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen – Wir sind Helden

Donnerstag, 20. März 2008

Pflichtlektüre, steht auch was über das OPEN FLAIR drin wo ich im strömenden Regen im Konzert stand – hach!  Mag die Helden und das Buch ist toll aufgemacht, ich werd damit viel Spaß haben glaub ich  [...]
Das Buch war super!!! Hatte vorher etwas Bedenken, aber es war klasse. Kurzweilig, es kam sehr viel Atmosphäre rüber, es ist top gestaltet, einige ganz schöne Fotos und viel Aufschlüsselungen über Videos, Konzerte, Songs .. super! Hat mir wieder richtig Lust auf diese Band gemacht, werd nun einen Abend mit den Helden-Songs einlegen. Für Fans – wirklich ein Muß! Für alle die die Helden noch nicht kennen – dann erst recht!

Schloss aus Glas – Jeannette Walls

Dienstag, 02. Januar 2007

Hab ich ebenfalls schon einiges drüber gehört, meine eine Stammkundin liegt mir seit Wochen damit in den Ohren…Na dann wollen wir dochmal [...]

“Schloss aus Glas” hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war gut erzählt, mit viel Spaß am Erzählen. Oft habe ich mal schlucken müssen, bei der Leichtfertigkeit der Eltern, bei den Versprechungen des Vaters – ich denke viele Kids deren Eltern sich früh getrennt haben fühlen sich hier teilweise an ihre Eltern erinnert *seufz* Versprechen zu geben und so zu tun als würde alles gut, das hat etwas sehr ernüchterndes. Aus den Augen eines Kindes betrachtet wie hier ist es nochmals extremer.
Ein ungewöhnliches Buch mit vielen schönen kleinen Geschichten in der Geschichte. Werde ich sehr empfehlen.

Ein eigenes Zimmer – Virgina Woolf

Dienstag, 02. Januar 2007

Nachdem ich daran relativ lange saß (zum einen weil es relativ “sprunghaft” geschrieben ist, zum anderen weil ich mich damit auseinandersetzen musste wie aktuell einige Ansichten von ihr doch immernoch sind…trotz das sie fast 100 Jahre her sind..). Ich fand es gut, aber man muss natürlich damit rechnen das man nicht jede literarische/persönliche Fußnote, Anspielung versteht. Viele Quintessenzen von ihr haben mir sehr gefallen und ich finde sie ist wirklich eine interessante, intelligente Frau gewesen, mit einer tiefen Seele. Trotzdem, es ist nichts zum Schnell-Weglesen und auch nicht ganz leicht. Gelesen hab ichs aber doch gern.

In meinem kleinen Land – Jan Weiler

Dienstag, 02. Januar 2007

Nun hab ich die letzten Tage Jan Weiler gelesen und war etwas enttäuscht. Seine anderen Bücher fand ich wirklich witzig und kurzweilig, hier hab ich zwar einige Male gelacht, fand aber das er tlw. wirklich sehr “harsch” über einiges urteilte, klar, auch mal einen Lacher wert, aber manches… Es machte einen etwas aneinandergereihten Eindruck und ich fands einfach nicht sooo den Renner. (Das Buch von Benjamin v. Stuckrad-Barre über seine Lesereise fand ich sooo lustig..einfach irgendwie netter).

Maria, ihm schmeckts nicht – Jan Weiler

Montag, 01. Januar 2007

Das Buch war kurzweilig und teilweise sogar ernst & lustig zugleich. Wer Italiener kennt – Pflichtlektüre. Wer keine kennt, lernt sie kennen! Besonderer Held ist natürlich Schwiegervater Antonio…zuerst dachte ich, es gäbe nur Klischee-Witze, aber es ging durchaus auch mal tiefer, was mich überrascht hat! Lachen konnte ich trotzdem genug :-)