Die Shakespeare-Schwestern – Eleanor Brown

(Lesekreis): Also – bisher gefällt es mir wirklich gut. Für mich verbucht das Buch einiges an Pluspunkten: ein kleiner, aber für mich immer spannender, dass es mal in einem ganz anderen Bundesstaat spielt – so gerne ich auch von NYC oder San Francisco lese, freue ich mich doch immer, mal etwas neues zu erkunden. Auch der Wechsel zwischen einer gewissen Flapsigkeit und wieder ernsthafteren Passagen, die die Familienbeziehungen durchleuchten, ist bisher gut gelungen. Dann natürlich der Vater und seine Shakespeare-Zitate, das ist einfach eine schön-schrullige Idee, die sich ja durch den ganzen Roman zieht. Und als eine Tochter und vorallem als Geschwisterkind, deren andere Geschwister und ich jeweils auch Namen im “Zusammenhang” erhalten haben, kann ich auch das sehr gut nachvollziehen ;-).

Was mich ein wenig irritiert, jetzt nichtmal negativ, ist die Erzählstimme. Es ist ja eindeutig innerhalb der Schwestern, aber keine spezielle. Das finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch nicht schlimm. Ansonsten lässt es sich einfach angenehm lesen, ich bin sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen und ob das Buch weiter so gemächlich voranschreitet und es einen großen Showdown gibt…oder es jetzt etwas an Schlagzahl aufnimmt. Ergo: es kam kein großer Sturm mehr auf, trotzdem liess es sich sehr nett lesen und geht als unterhaltsame Sommerlektüre durch.

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