Die Sprache des Wasser – Sarah Crossan

Ein sehr ungewöhnliches Format – nicht nur die äusserliche, sehr gelungene Verpackung, auch das Innere. Denn dieses Buch bedient sich nicht der üblichen Romanform, vielmehr hat die Autorin ihrer Protagonistin Kasienka eine geradezu lyrische Ausdrucksweise angedeihen lassen. Hier steht kein Wort zuviel. Und doch, zwischen den Zeilen soviel mehr, als blumige Schilderungen aussagen könnten. Es ist eine Geschichte von Einsamkeit, von einem Neuanfang in einem anderen Land, vom Fremd sein, vom Ankommen, vom Dazugehören, von Begabung und von Kampf. Ein sehr eigenwilliges Jugendbuch, dass ich gerne für den Schulunterricht empfehlen würde!

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