Fünf – Ursula Poznanski

Ich gebe ganz ehrlich zu: nach den ersten zehn Seiten wollte ich dieses Buch zuklappen und weglegen. Der Funke sprang nicht über, ich fand keinen Halt im Buch und hatte einen hohen Stapel verlockender anderer Bücher. Ich gab mir aber einen Ruck und siehe da: just in diesem Moment kam dann etwas Fahrt ins Geschehen und ich sah mich einem unterhaltsamen Krimi mit ausgefallender Thematik (Geocaching) gegenüber.

Ein bisschen genervt war ich von der weiblichen Ermittlerin, die mir doch in allzuviele Klischees hinein passte. Man sieht, ich bin ambivalent – für die Idee gibt es  Punkte, ebenso für die Spannung und Auflösung – da haben wir es mit einem guten Plot zu tun. Trotzdem kam mir dieses Buch manchmal zu oberflächlich daher, was aber bei einem Krimi nunmal nicht die Hauptparameter zur Beurteilung sind. Finde es sehr schwierig, diesen Leseeindruck zu schreiben, denn zu negativ soll er auch nicht klingen – dafür hatte ich dann doch zuviel Lust, immer wieder weiterzulesen. Also: kleine Kritikpunkte, dennoch eine Krimi-Empfehlung für verregnete Samstage und definitiv für Freunde des Geocachings! Und eines hat dieses Buch definitiv geschafft: die Lust am Geocaching zu entfachen

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