Kreativität – Melanie Raabe

Liebe Melanie,

ich glaube, ich habe mich auf nur wenige Bücher in diesem Herbst so sehr gefreut, wie auf  dein Buch „Kreativität“. Dieses Jahr hat schon so einiges von uns allen abverlangt und ich habe das Gefühl, vieles ist dabei auf der Strecke geblieben. Die Zeit war oft knapp, meine Wahrnehmung, nicht allem gerecht zu werden überwältigend groß. So auf den Kopf gestellt, habe ich einige Dinge in meinem Leben auf den Prüfstand gestellt. Dabei habe ich die ein oder andere überraschende Entdeckung gemacht, neue Prioritäten gefunden und mich verändert.

Gleichzeitig habe ich mich ein wenig gelähmt gefühlt – ich habe so wenig geschrieben wie noch nie, der Blog lag häufig brach. Und auch wenn ich glaube, dass es vollkommen richtig war, zu versuchen, erstmal an einem Stück durch diese herausfordernden Zeiten zu kommen, auch wenn ich überzeugt davon bin, dass man nicht ausgerechnet in einer globalen Pandemie seine schaffenswütigste Phase haben muss: Es ist doch nicht die ganze Geschichte. Denn ich war, all den guten Gründen, die ich mir selbst und anderen erzählte zum Trotz, ganz schön unglücklich mit diesem „unkreativen“ Zustand.

Ich öffnete dein Buch in der Hoffnung, eine Art von Schlüssel zu meiner verschütteten Kreativität zu finden. Was ich bekam, liebe Mel, war zunächst eine heftig blinkende Glühbirne über meinem Kopf.  Kreativität – Melanie Raabe weiterlesen

Das Kaffee Buch

Ich war schon länger auf der Suche nach einem Buch über Kaffee, um ein wenig tiefer ins Thema einzusteigen. Mit diesem Buch habe ich genau das gefunden, was ich gesucht hatte. Zum einen Orientierungshilfe, die mir einen guten Überblick auf die verschiedenen Sorten und Anbaugebiete verschafft hat. Dieser machte auch neugierig darauf, mehr zu probieren. Das Kaffee Buch weiterlesen

Running like a Girl – Alexandra Heminsley

Mit der neu erwachten Liebe zum Laufen ist es eigentlich nur logisch, dass sich das Interesse an diesem Sport auch in meiner Buchauswahl niederschlägt. Nachdem ich das ein oder andere Sachbuch durchgeackert hatte, wollte ich gerne einen Erfahrungsbericht lesen und stieß auf „Running like a Girl“ – meines Wissens nach bisher leider nicht ins Deutsche übersetzt. Kurz und knapp gesagt: nach der Lektüre möchte man sich einmal mehr die Laufschuhe schnüren und loslegen.

Denn die Laufhistorie von Alexandra „Hemmo“ Heminsley ist weder schnurgerade noch ohne Herausforderungen. Sie sieht sich vor die gleichen Probleme gestellt wie die meisten Laufanfänger*innen und schreibt erfrischend ehrlich von den Höhen und Tiefen ihrer Laufkarriere. Ich habe mich einige Male wiedererkannt und ganz ehrlich – bei der Schilderung ihres ersten Marathons habe ich mich geradezu an das Buch gekrallt um ihr die Daumen zu drücken und ein paar Tränen vergossen vor Freude, als sie es geschafft hatte. Sie hat mich mitgenommen auf ihre eigene Reise und mir dabei so viele Aspekte des Laufens näher gebracht und mich damit unendlich motiviert. Ein sehr gutes Geschenk für alle, die mit dem Laufen anfangen oder mal wieder einen ordentlichen Schub Motivation brauchen!

Berge versetzen für Anfänger – Marius Kursawe

Wir alle haben diese Ziele im Leben, die wir erreichen wollen, Ideen die wir umsetzen wollen, Träume die immer wiederkehren. Und doch stellt sich nur allzuoft das Leben und seine Herausforderungen zwischen uns. Wir legen nicht los, greifen nicht zu, bleiben entmutigt mit Blick auf den Gipfel am Fuß der Berge stehen. Warum versetzen manche Menschen diese Berge und manche nicht? Was machen sie anders als andere?

Marius Kursawe wollte es herausfinden und hat einen Blick auf die aktuelle Motivationsforschung geworfen und sich mit acht Menschen getroffen, die alle ihre ganz eigenen “Berge” versetzt, man könnte auch sagen – bestiegen – haben. Es sind sehr unterschiedliche Schicksale und Lebensträume, die uns da begegnen und gerade diesen Mix fand ich extrem reizvoll, weil alle ihre ganz eigene Perspektive einbrachten.

Wenn ich während der Lektüre mit Bleistift und Post-Its hantiere, weiß ich, dass ein Sachbuch bei mir etwas zum klingen bringt.

Und in diesem Buch habe ich so einiges angestrichen und markiert. Kursawe erzählt anschaulich und nimmt einen von der ersten Seite an mit. Während man das Buch liest, merkt man, wie es beginnt, in einem selbst zu kribbeln und die Lust aufs Loslegen kommt ganz automatisch. Damit dieser Auftrieb auch gut genutzt wird, gibt es innerhalb des Buches immer wieder Denkanregungen und mentale Tipps und Tricks zur Unterstützung.

Mich hat vorallem der Untertitel des Buches “Mach doch endlich was du willst!” enorm angesprochen. Wirklich das zu tun, was einen erfüllt, keine Agenda zu verfolgen, die nicht die eigene ist und die Zeit, die wir alle haben, wirklich zu nutzen. Damit vermittelte mir das Buch bereits vom Cover an eine gewisse Aufbruchsstimmung.

Welche Berge wolltet ihr schon immer versetzen? Vielleicht ist dieses Buch für euch der erste Schritt auf dem Weg zum Gipfel!

Rezensionsexemplar

Sheroes – Jagoda Marinic

Manchmal braucht es nur 125 Seiten um ein ganzes Feuerwerk an Fragen zu zünden! Jagoda Marinic möchte die Debatte nach #MeToo weiterführen und dafür Frauen und Männer gemeinsam an einen Tisch setzen. Nur, wenn alte Rollenbilder aufgebrochen werden, kann sich etwas Neues entwickeln, können Strukturen sichtbar und verändert werden. Neue Held*innen braucht das Land, fordert uns Marinic im Untertitel des Buches auf und spricht uns ALLE an. Es ist an uns, unser Denken zu verändern und uns auf diese Debatte einzulassen – gemeinsam! Sheroes – Jagoda Marinic weiterlesen

Weihnachtswunschzettel

Stöbert ihr auch so gerne in den Wunschzetteln von anderen Leuten? Ich mag es total, mich inspirieren zu lassen und das ein oder andere Buch zu entdecken, auf das ich sonst nicht gestoßen wäre. Naturgemäß  findet sich auf meinem Weihnachtswunschzettel wenig Belletristik (da ist reichlich Vorrat vorhanden) sondern er wird übers Jahr mit Sachbüchern zu Themen gefüllt, die mich beschäftigt haben und auf die ich mich dann zwischen den Jahren stürze.

Also habe ich mich mal durch meine Notizbücher gewühlt und meine zehn größten Buch-Wünsche notiert. Here we go!

 

Four Quartets von T.S. Eliot

Dieses Jahr haben Gedichte und Lyrik für mich nochmal mehr an Bedeutung gewonnen. T.S. Eliot kannte ich bisher nur als Autor von “Old Possums Katzenbuch”, auf dem das Musical “Cats” basiert. Auf dieses Buch bin ich bei Austin Kleon gestoßen, der in seinem Newsletter einen Holiday Gift Guide veröffentlichte – eine wahre Fundgrube… Kleon hat einen kleinen Auszug gepostet und zack, ich war überzeugt! Überhaupt: der wöchentliche Newsletter ist eine eindringliche Empfehlung meinerseits. Vollgepackt mit Inspirationen und Links zu kreativen Projekten und Menschen.)

 

OMG! Doodles, Handlettering & Scribbles

Dieses Jahr bin ich durch Sonja von Lustzulesen angeregt worden, mich auch mal an Sketchnotes zu versuchen. Ich habe großen Spaß an dieser visuellen Darstellung von Inhalten und dieses quietschbunte Buch voller Anregungen macht sofort Lust, noch mehr zu doodeln, scribbeln und zu lettern.

 

Abstract City – Mein Leben unterm Strich von Christoph Niemann 

Auch dieses Buch ist eine Augenweide. Christoph Niemann illustriert pointiert und mit dem gewissen Etwas auf seinem Blog Abstract City, den er für die New York Times verfasst. Ein kreatives Feuerwerk in Buchform – eines von vielen, auch ein Blick auf die bisherigen Veröffentlichungen des Autors lohnt sich sehr!

 

Shakespeare & Company: Ein Buchladen in Paris von Sylvia Beach

Auf meinem diesjährigen Wichtelwunschzettel ist ein Buch gelandet, an das mich Mara wieder erinnert hat – dass ich diesen Klassiker der Buchhandelsliteratur immer noch nicht besitze ist eigentlich ein Unding

 

The Steal like an Artist Journal & Show your work von Austin Kleon

Und noch einmal Austin Kleon, mit gleich zwei Büchern. Ich fand “Steal like an Artist” einfach wunderbar (Hier empfiehlt es mein Kollege Franz kongenial in bewegten Bildern!) Somit ist es eigentlich klar, dass hier dringend das Journal gebraucht wird, um die ganzen Tipps aus SLAN umzusetzen. Und um “Show your work” schleiche ich schon das ganze Jahr herum. Ich liebe Bücher, die mir einen Energieschub verpassen, meine kreativen Kanäle heißlaufen lassen und meinem Horizont einen neuen Anstrich verpassen.

Wunschzettel

 

Schrift wirkt! Einfache Tipps für den täglichen Umgang mit Schrift von Jim Williams 

Ich schleppe immer drei Füller mit mir herum. Ich bewundere Menschen, die eine besondere Handschrift haben und kann mich an gelungener Typografie erfreuen. In diesem Buch habe ich schon öfter gestöbert, es ist unheimlich interessant und eigentlich ein Muss für jeden kreativen Kopf. Ein wunderschönes Zitat aus dem Verlagstext: “Typografie ist die Stimme des geschriebenen Wortes“. Hach.

 

Freddie Mecury: A kind of Magic von Mark Blake (Bildband)

Es wird Zeit, meine Sammlung zu vervollständigen. Dass ich großer Queen-Fan bin und noch größerer Freddie-Mercury-Fan, ist spätestens seit diesem Blogartikel bekannt. Dieser Bildband verspricht, oft in die Hand genommen zu werden.

 

Freddie Mercury von Leslie-Ann Jones

Wie könnte es anders sein – natürlich ist auch die 2016 erschienene Biographie über Freddie (25 Jahre nach seinem Tod) auf meiner Liste gelandet und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, welches schillernde Bild hier von diesem Ausnahmekünstler gezeichnet wird.

 

642 things to write about von San Francisco Writers Grotto

Last but not least – Inspiration für mein Schreiben. Ich mag spielerische Herangehensweisen, mag es, wenn ich auf dem Papier kleine Aufwärmübungen veranstalten kann. Diese sogenannten “Writing Prompts” sind ein guter Einstieg, wenn man feststeckt oder nicht recht ins Schreiben kommen will.

 

Und – was steht auf euren Weihnachtswunschzetteln?

Formbewusstsein – Frank Berzbach

Dieses Buch ist kein Ratgeber. Es ist auch keine Anleitung zum Glück. Es ist besser – denn es ist eine Einladung, sich mit den vorherrschenden Themen in unserem Leben zu beschäftigen und ihre Formen auszuloten. Ganz oft fühle ich mich von Frank Berzbach in meinem Alltag abgeholt. Nehmt euch Zeit für dieses Buch, legt ein Notizbuch neben euch und lasst euch darauf ein.

Ich mag den intensiven Blick, den er auf das vermeintlich “nicht so wichtige” Alltägliche legt, denn das ist, was wir in unserem Leben bewusst gestalten sollten. Wenn er sich fragt, warum wir uns nicht die Zeit nehmen, für uns zu sorgen und unseren Frühstücksteller schön anzurichten, die Farben und verschiedenen Geschmacks13653181_10209956380376715_2014204786138074506_orichtungen zu genießen? Für uns allein – einfach, weil wir bei jedem Essen auch entscheiden, wie wir uns selbst behandeln? Oder welchen Einfluss Ordnung, Besitz und auch Smartphones auf unser heutiges Leben haben. Das klare und bibliophile Design des Buches schafft es, die Aussagen noch klarer hervorstechen zu lassen, bei vielen Zitaten krame ich das Notizbuch hervor, um sie schriftlich zu verinnerlichen.

Auch Dinge, die ich instinktiv bereits tue, werden hier aufgegriffen. Zum Beispiel, am Morgen einige Zeit darauf zu verwenden, mich dem Tag entsprechend anzuziehen, eine Aussage über mich und meinen Anspruch an diesen Tag durch meine Kleidung zu treffen. Erfrischend, dass er das nicht als Oberflächlichkeit abtut, sondern sehr viel tiefer in seiner Deutung geht, Kleidung unter anderem auch als “nonverbale Kommunikation” versteht. Eine weitere Gemeinsamkeit lässt mich lächeln – wir schreiben beide gerne mit der Hand und genießen diese bewusste Langsamkeit, die das Schreiben mit einem Füllfederhalter mit sich bringt. IMG_20160404_155136

Besonders sticht heraus, dass er in jedem Kapitel eine Vielzahl an Gedanken zusammenträgt und eigene Schlüsse daraus zieht, sich aber so weit zurücknimmt, dass der/die LeserIn beginnt, eigene Gedanken zu entwickeln und für sich zu philosophieren. Das Buch ist herrlich frei von strikten Vorgaben oder Verteufelungen, es bildet zunächst einmal den heutigen Zeitgeist ab und fragt sich – wie kann uns das, was wir jeden Tag erleben, bereichern? Oftmals spielt allein die Dosierung die entscheidende Rolle. Die Vernetzungen die in diesem Buch entstehen, spinnen mühelos neue Fäden in meinem Kopf weiter und lassen mich nachdenken und innehalten. Und was, frage ich euch, muss ein Buch mehr können?

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Das Beste, was wir tun können, ist nichts – Björn Kern

Hier spielt natürlich der Titel eine ganz klare Rolle bei der Entscheidungsfindung, ob das Buch etwas für mich sein könnte. Bereits das großartige Buch von Katrin Passig und Sascha Lobo über das Aufschieben hatte mir eine charmante Gegenposition zu To-Do-Listen und Effizienz aufgezeigt. Kern tut in etwa dasselbe, nur, dass er dabei noch eine ganze Stufe weitergeht. Er schreibt unterhaltsam, man folgt ihm gerne auf seinem Abenteuer des Nichtstuns.

Und die abendliche Bank unter dem Birnbaum, die er auch gerne mal an einem Montag morgen um acht besetzt, die möchte man sich am liebsten auch sofort in den Garten oder auf den Balkon stellen. Ob sein Konzept 1:1 für jeden umsetzbar ist? Ganz sicher nicht. Aber er schafft es, dass man auf angenehme Art hinterfragt – was wird passieren, wenn ich XXX nun nicht tue? Und wieviel muss ich tun, um das Nichts tun noch genießen zu können? Ein Anstoß, der in hektischen und getriebenen Zeiten fast schon altmodisch anmuten mag, aber gerade heutzutage aktueller ist denn je.

Stand Up: Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene – Julia Korbik

Wenn man mich vor fünf Jahren gefragt hätte: Bist Du eigentlich Feministin? ich hätte eher ausweichend reagiert. In meinem Kopf gab es doch einige angestaubte Ideen davon, wie sich die feministische Bewegung inszeniert und ich fand mich dort nicht so recht wieder. In den letzten zwei Jahren hat sich das grundlegend geändert, was einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, sich Sachgebiete selbst zu erobern, sich mit Informationen zu versorgen und Klischees und Vorurteile stets kritisch zu hinterfragen. In letzter Zeit habe ich mich durch einige Literatur zum Thema gelesen und besonders beeindruckt hat mich Stand Up.

Das Buch punktet bei mir gleich in mehrfacher Hinsicht. Klug und unaufgeregt, und mit Spaß an der Sache erklärt Korbik Feminismus und all seine spannenden Facetten. Sie beginnt bei den Basics und führt uns über Imageprobleme der Bewegung bis hin zu unterschiedlichen Strömungen innerhalb der Geschichte des Feminismus. Besonders ansprechend fand ich die eingestreuten Kurzvorstellungen von Feministinnen und Feministen – hier habe ich immer wieder Namen notiert und später recherchiert, habe mir Bücher dieser Autor_innen bestellt oder Youtube-Aufnahmen von ihren Aktionen angesehen (Anspieltipp Amanda Palmer – Dear Daily Mail). Das Buch macht dermaßen Lust darauf, selbst weiterzuforschen und ist eine Quelle der Inspiration für mich gewesen. Ich empfehle es momentan bei jeder sich bietenden Gelegenheit .

Es beinhaltet auch für die Fans von Fakten, Zahlen und Statistiken reichlich Material, was ich besonders als Untermauerungsstoff für Diskussionen hilfreich finde (ebenso den Anhang mit feministischem Glossar und Literaturempfehlungen). Noch dazu ist oftmals so ein Uff-Moment eingetreten, wenn man Zahlen schwarz auf weiss so geballt sieht (Gender Pay Gap als Beispiel). Im zweiten Teil des Buches widmet sich Korbik der Gleichberechtigung in fünf dicken Kapiteln zum Thema Biologie, Körper, Politik, Popkultur und Los geht’s. Auch hier finden sich wieder viele Aha-Effekte, Tipps zum Andersmachen, Weitermachen, Gedanken machen. Es gibt unzählige tolle Zitate und Fragen, die im Kopf bleiben und zum Nachdenken anregen – denn nach der Lektüre ist klar – es gibt noch viel zu tun!

Mein absolutes Lieblingszitat aus dem Buch ist das folgende:

You’re rooting for gender equality? Congratulations, then you are a feminist!

Und last but not least – Die Aufmachung. Knallbunt, modern und grafisch sehr ansprechend gestaltet ist das Buch ist eine wahre Augenweide!

Deutschland Schwarz Weiß – Noah Sow

Lest dieses Buch. Lest dieses Buch. An alle, die heutzutage in den sozialen Netzwerken unterwegs sind und sich durch Rassismus und Sexismus und jegliche Arten von Ausgrenzung wühlen müssen, dieses Buch legt noch eine Schippe oben drauf. Und es tut weh, teilweise richtig, wenn man, schonungslos ehrlich, auch erkennt, dass man selbst nie davor gefeit ist, auch in Denkmuster und Vorurteile zu verfallen. Als Auffrischungskurs, als Geschenk für diejenigen mit dem berühmten Brett vorm Kopf, als Argumentationshilfe, als Augenöffner, als zukünftige Schullektüre – hier ist ein wichtiges Buch!