Dieses Buch stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2012. Titel und Cover machten mich neugierig, also kam es in meine Auswahl der Bücher, die ich von der Longlist lesen würde. Im Gedächtnis blieb mir: eine gut erzählte, solide Familiengeschichte, in der jeder für sich alleine kämpft. Einige Episoden gefielen mir sehr, durch einige musste ich mich ein wenig durchbeissen, auch weil die handelnde Person mir nicht immer sympathisch war. Wenn ich ein Wort für das Buch finden müsste, wäre es wohl „grundsolide“ – das Fundament war da, die Bauträger an der richtigen Stelle, Fenster und Türen – und doch hatte mir zum Schluss ein wenig das Leben im „Haus“ gefehlt.