Hikikomori – Kevin Kuhn

Es mag daran liegen, dass ich 2012 bereits ein anderes Buch zur Thematik las, was mich tief berührte (Ich nannte ihn Krawatte), dass mich dieses Buch nicht komplett überzeugen konnte. Der Anfang gefiel mir gut, auch die Aufmachung machte mich neugierig, aber im Verlaufe des Buches konnte ich Till, der sich in seinem Zimmer geradezu einbunkert, einfach nicht mehr fassen. Anfangs hatte ich das Gefühl, es ginge ihm um eine Art Demonstration des einfachen Lebens, ein bisschen wie Thoreau oder um eine Leistungsverweigerung. Mit Fortschreiten des Buches, verlor aber, so glaube ich, selbst Till aus den Augen, was genau er bezwecken wollte (da könnte man nun ketzerisch fragen, ob denn alles Zweck und Sinn haben muss, aber gut…) – und liess mich mit einem gewissen Frust zurück. Schade, weil ich nicht sicher bin, ob es an mir liegt – am besten selbst rausfinden

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