Die Zeit der Schmetterlinge – Julia Alvarez

Beruht auf einer wahren Geschichte, denn es gab die 4 Mirabal-Schwestern wirklich.Die 4 Schwestern Patria, Maria Theresa, Dedé und Minerva wachsen unter dem Trujillo-Regime in der Dom.Republik auf. Nur Dedé überlebt, die anderen 3 Schwestern werden bei einem Anschlag getötet. Dieses Buch beschreibt, indem es jede Schwester einen Teil der Geschichte erzählen lässt, das Leben der Schwestern, die sich in einer Untergrundorganisation gegen das Regime auflehnten…liest sich äusserst packend, wirklich interessant und einfach verdammt gut geschrieben. Ich habe jedenfalls bis zum Schluss mitgefiebert, obwohl man das Ende von Anfang an kennt.

Alle sterben, auch die Löffelstöre – Katrin Aehnlich

Mann, was ein trauriges und dabei doch so schönes Buch. Allein der Titel hatte mich total angesprochen. Und das Innenleben – man schwankt zwischen Lachen, Weinen, erinnert sich selbst an seine Kindheit zurück, an Freundschaften…und ich für meinen Teil war wirklich sehr berührt. Ein tolles, unkitschiges, ehrliches Buch!

Die Mission der Isabel Gom̩z РJulia Alvarez

Das Buch hab ich mir eigentlich nur zugelegt, weil eine Freundin mir die Autorin so ans Herz legte und ich die ersten 2 Seiten sehr ansprechend fand. Das ist so eine kleine “Entdeckung” gewesen, das Buch hatte ich in kürzester Zeit durch und hab es genossen. Es verwebt geschickt das Leben der Schriftstellerin Alma mit dem ihrer Romanfigur Isabel (die auf einer geschichtlichen Überlieferung basiert). Beide Frauen kämpfen auf ihre Art gegen ein gefährliches Virus….beide Erzählstränge sind spannend und auf ganz eigene Art faszinierend, es liest sich einfach total gut. Ich mag historische Bücher eher weniger, aber hier, mit diesem Mixwar ich sehr zufrieden. Fand ich wirklich ein richtig schönes, tolles Schmökerbuch!

Ich hab dich im Gefühl – Cecilia Ahern

Nachdem meine Statistik ja so aussah: Buch 1/2 richtig toll, Buch 3 Absturz, 4 wieder etwas besser ist Buch 5 nun ja…Mir gefiel die Idee, die war teilweise richtig gut umgesetzt (bestimmt prima verfilmbar..). Aber irgendwie – sie kommt nicht mehr darein, ihre Charaktere glaubhaft zu machen. Es bleibt alles sehr flach, leider, aber immerhin war die Geschichte etwas besser. Dadurch das die Protagonistin viel Zeit mit ihrem alten Vater verbringt, bekommt das Buch aber wenigstens ein paar wunderschöne kleine Szenen (u.a. als der Vater in eine Aufführung das Bild der verstorbenen Mutter aufstellt, damit sie zusieht…) das war scho schee. Lustigerweise haben mich einige Nebenfiguren fast mehr überzeugt, als es die Hauptfiguren taten.
Es ist okay, aber wirklich kein absolutes Muss.

Das Siegel der Tage von Isabel Allende

Mein erstes Buch von ihr, die Leseprobe hatte mich so angesprochen, das ich mir das Leseexemplar gesichert habe. Eine bunte, rasante Familien-Clan Geschichte, sehr liebevoll und mit Charme erzählt, ohne drumherum zu reden aber doch mit “Takt”, ohne jemand bloßzustellen. Obwohl Allende eigentlich über ihre Familie schreibt, liest man doch auch sehr viel über sie heraus. Ich fands wirklich richtig toll, einige Passagen haben mich einfach unheimlich mitgerissen. Richtig, richtig gut!

Klarheit, Ordnung, Stille – Anselm Grün und Petra Altmann

Ein Buch über das Leben im Kloster. Sehr schön bebildert, ohne den Text zu kurz kommen zu lassen. Abwechselnd schildern beide ihre Eindrücke vom Leben im Kloster, auch die Nonnen und Mönche innerhalb der zwei Kloster kommen zu Wort. Mir hat das Buch Lust auf mehr gemacht (Fr. Altmann hat auch noch einiges zum Thema geschrieben) und ich habe so einiges an Ansätzen für mein eigenes Leben finden können, Gedanken die durchaus noch nachhallen. Für mich ist der Sinn des Buches, nämlich zu schauen “Was kann ich für mich aus dem Klosteralltag mitnehmen” gut getroffen. Ein harmonisch gemachtes, wirklich interessantes Buch!

Die New York Trilogie – Paul Auster

Eine Empfehlung meiner lieben Buchhändlerkollegin Katrin!

Ich bin nicht sicher, ob ich nochmal was von ihm lesen werde. Den ersten Teil fand ich teilweise äusserst sperrig, ich hatte fast das Gefühl, das manche Teile von einem “Fachmann” geschrieben wurden, der zwar sein Fach beherrscht, aber so eintönig schreibt, das es einen nicht “packt”. Trotzdem gab es in diesem Teil einige richtig tolle Wendungen und Sätze – also so ganz falsch war es doch nicht. Das “zweite” Buch hat mich von Anfang an mehr fasziniert, allein die Namensgebung war klasse. Das Ende war mehr als verstörend…Und der dritte Teil ist quasi mein Favorit gewesen, eine klassische Kriminalhandlung irgendwie. Und obwohl ich durchaus die Paralellen zwischen den Geschichten gesehen habe, wie sie zusammenhängen, das kann ich jetzt nach einigem Nachdenken noch nicht genau sagen… Und alle Teile liessen mich relativ “verstört” zurück – sehr unsinnig und seltsam anmutend. Falls Auster mich völlig verwirren und ins Chaos schiessen wollte – das hatter geschafft!

Das Albtraumreich des Edward Moon – Jonathan Barnes

Kann man sich vormerken, wenn man eine Vorliebe für Skurriles, mittelmässig ekelhaftes und eine verwundene Story hat. Irgendwie hat es auch Witz und einige richtig gute Szenen, ein paar ungewöhnliche Charaktere – ein Fantasyhistorisch-abgedrehter Roman. Aber wie gesagt – es ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube trotzdem das es seine Fans findet.

Ein Hund namens Grk – Joshua Doder

Bisher richtig lustig, ein wenig ironisch, in einem knappen aber prägnanten Stil. Etwas für das Alter 8-9 zu empfehlen. “Grk” ist jedenfalls ein ziemlich ungewöhnlicher Hund  […]
Es ist wirklich ein ganz ungewöhnliches Kinderbuch, mit einem eigentlich sehr ernsten Hintergrund. Aufgelockert durch Grk, den mutigen, selbstlosen aber etwas einfältigen Hund kommt es aber nicht “überpädagogisch” oder zu heftig rüber. Ein bisschen politische Kenntnisse werden hier vermittelt, ohne das man sich belehrt vorkommt.