Klarheit, Ordnung, Stille – Anselm Grün und Petra Altmann

Ein Buch über das Leben im Kloster. Sehr schön bebildert, ohne den Text zu kurz kommen zu lassen. Abwechselnd schildern beide ihre Eindrücke vom Leben im Kloster, auch die Nonnen und Mönche innerhalb der zwei Kloster kommen zu Wort. Mir hat das Buch Lust auf mehr gemacht (Fr. Altmann hat auch noch einiges zum Thema geschrieben) und ich habe so einiges an Ansätzen für mein eigenes Leben finden können, Gedanken die durchaus noch nachhallen. Für mich ist der Sinn des Buches, nämlich zu schauen “Was kann ich für mich aus dem Klosteralltag mitnehmen” gut getroffen. Ein harmonisch gemachtes, wirklich interessantes Buch!

Die New York Trilogie – Paul Auster

Eine Empfehlung meiner lieben Buchhändlerkollegin Katrin!

Ich bin nicht sicher, ob ich nochmal was von ihm lesen werde. Den ersten Teil fand ich teilweise äusserst sperrig, ich hatte fast das Gefühl, das manche Teile von einem “Fachmann” geschrieben wurden, der zwar sein Fach beherrscht, aber so eintönig schreibt, das es einen nicht “packt”. Trotzdem gab es in diesem Teil einige richtig tolle Wendungen und Sätze – also so ganz falsch war es doch nicht. Das “zweite” Buch hat mich von Anfang an mehr fasziniert, allein die Namensgebung war klasse. Das Ende war mehr als verstörend…Und der dritte Teil ist quasi mein Favorit gewesen, eine klassische Kriminalhandlung irgendwie. Und obwohl ich durchaus die Paralellen zwischen den Geschichten gesehen habe, wie sie zusammenhängen, das kann ich jetzt nach einigem Nachdenken noch nicht genau sagen… Und alle Teile liessen mich relativ “verstört” zurück – sehr unsinnig und seltsam anmutend. Falls Auster mich völlig verwirren und ins Chaos schiessen wollte – das hatter geschafft!

Das Albtraumreich des Edward Moon – Jonathan Barnes

Kann man sich vormerken, wenn man eine Vorliebe für Skurriles, mittelmässig ekelhaftes und eine verwundene Story hat. Irgendwie hat es auch Witz und einige richtig gute Szenen, ein paar ungewöhnliche Charaktere – ein Fantasyhistorisch-abgedrehter Roman. Aber wie gesagt – es ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube trotzdem das es seine Fans findet.

Ein Hund namens Grk – Joshua Doder

Bisher richtig lustig, ein wenig ironisch, in einem knappen aber prägnanten Stil. Etwas für das Alter 8-9 zu empfehlen. “Grk” ist jedenfalls ein ziemlich ungewöhnlicher Hund  […]
Es ist wirklich ein ganz ungewöhnliches Kinderbuch, mit einem eigentlich sehr ernsten Hintergrund. Aufgelockert durch Grk, den mutigen, selbstlosen aber etwas einfältigen Hund kommt es aber nicht “überpädagogisch” oder zu heftig rüber. Ein bisschen politische Kenntnisse werden hier vermittelt, ohne das man sich belehrt vorkommt.

Emma – Jane Austen

Auch dieses Buch ist nun durch und ich kann es einfach nur mit “Herrlich” beantworten. Keine Ahnung in welches Genre ich es im Endeffekt einordnen würde, aber mir hats großen Spaß gemacht, grade bei dem miesen Wetter draussen. Hach, damals war vieles noch so anders und doch wieder so gleich… Hab mir auch grade die DVD ertauscht! Emma kuppelt und lacht sich durch den Roman, immer darauf befdacht, alle glücklich zu machen – ihr eigenes Glück übersieht sie dabei völlig…für mich mein Jane Austen Liebling!

Stolz und Vorurteil – Jane Austen

Meine erste Austen und ich fands genial. Viel Witz, sehr treffende Personenbeschreibungen und einfach irgendwie schöööön. Werde ganz sicher noch ihre anderen Bücher lesen, diese Verstrickungen, Umständlichkeiten und Intrigen (die eigenlich 1:1 auch in der heutigen Zeit passieren könnten…) sind einfach herrlich! Manchmal war ich wirklich verwundert, wie wenig sich in den Charakteren der Menschen bis heute geändert hat…Jane Austen hat “es” einfach.

Vermiss mein nicht – Cecilia Ahern

Nun lese ich die neue Ahern, aber nach etwa 140 Seiten kann ich eigentlich schonmal sagen das ich etwas deprimiert bin. Ihr erstes Buch war klasse und es hat mir gut gefallen, das zweite war komplett anders und auch noch gut aber jetzt beim 3&4 geht
sie in eine so “esoterische” Richtung…schade!!! Naja, ich werds trotzdem fertiglesen, hab ja n paar Kundinnen die mich dann gezielt fragen, wie ich sie fand. Aber wirklich schad, ich hatte gehofft das “Zwischen Himmel und Liebe” nur ein Versuch in diese Richtung war *seufz* Aber immerhin, hier gefällt mir die Geschichte etwas besser, der Plot ist ganz schön, auch wenn ich mit der Hauptfigur nicht wirklich warm werden kann. […] Leider reicht sie nicht an die ersten beiden von ihr heran, gefiel mir aber etwas besser als ihr drittes Buch. Naaaaja. Ich würds mir im HC so jetzt nicht kaufen, als TB für zwischendurch ok.

Dienstags bei Morrie – Mitch Albom

Grade innerhalb von knapp 1 1/2 Stunden durchgelesen!
Dieses Buch ist wirklich so toll wie “alle sagen”. Es hat einige Sätze wo man nur geschluckt hat und sich gedacht hat “Wie ist das eigentlich bei mir?” “Kann ich das nicht ändern?” Und ja, ein bisschen geweint hab ich auch. Die Geschichte ist einfach zu..toll. Und berührend. Die Bzeihung zwischen ehemals Schüler und Lehrer, die weit über das Schulwissen hinausgeht…sehr bewegend!
Wirklich sehr, sehr schön. Und ihr werdet danach über euer Leben nachdenken! Ich versprechs euch.