Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot – Sibylle Berg

Das hat mir richtig gut gefallen, lauter kurze Fragmente von Menschen zwischen 16 und 80, die auf irgendeiner Art zusammengehören, aber auch wieder nicht. Herrliche Schilderungen. In vielem erkennt man sich doch erschreckt wieder. Und doch, überall blitzt nochmal Hoffnung auf. Vielleicht gibt es das große Glück ja doch noch, nach all dem Scheiß? Klasse! Von ihr werde ich ganz sicher noch mehr lesen!

Eine kurze Geschichte von fast allem – Bill Bryson

Hat einen etwas anderen Humor als ich erwartet hatte, das Buch hat es aber schon geschafft mich und Freunde in stundenlange Diskussionen über Weltraum, Planeten, Physik etc. zu bringen. Find es echt spannend, man liest es gern und lernt sogar noch was dabei. Werd aber nochn Weilchen für brauchen, dünn ist es nicht und die ganzen Fakten lesen sich halt nicht romanmässig runter

Mein Freund ist völlig begeistert, er studiert Physik und mich interessiert das meistens nicht die Bohne. Bryson ist aber so spannend und dabei mit einem Zwinkern erzählt das sogar ich komplizierte Sachverhalte verstehe (und ich bin dabei wirklich ohne Übertreibung eher Unterdurchschnitt). Und mich sogar mit ihm darüber unterhalte. Es geschehen noch Zeichen und Wunder…

[…] Wow…der Bryson ist durch. Muss sagen – erfüllt mich schon mit nem gewissen Stolz das ich ihn durchgelesen habe ohne irgendwas zu überblättern, wegzulassen oder so. Ist ja bei Sachbüchern nicht ungewöhnlich das einen manche Teilaspekte nicht so interessieren. Insgesamt ist es einfach ein irres Werk, zu großen Teilen äusserst beängstigend, man erfährt das wir eigentlich fast nichts wissen von der Welt in der wir leben, unseren Vorfahren, unserer Flora und Fauna. Jede Frage die das Buch beantwortet wirft 100 neue auf – das macht es aber auch so interessant und spannend. Bryson hat es geschafft bis auf ganz wenige Ausnahmen alles sehr verständlich und gut nachvollziehbar zu erklären. Alleine das ist eine Leistung. Besonders gefallen haben mir die vielen Anekdoten über das Leben der Wissenschaftler, ihre Lebensumstände und skurrile Zufälle. Ausserdem die Kapitel über den Weltraum, das fand ich total spannend und könnte mir durchaus vorstellen darüber noch mehr zu lesen. Witzig fand ich das ich manches noch aus Schulzeiten kannte, was mittlerweile schon widerlegt oder neu erforscht war – tlw. meldeten sich in meinem Gedächtnis Infos aus meiner Kindheit die ich in Jugend & Kinderlexika gelesen hatte. Tolle Sache

Ist sicherlich nicht immer ganz leicht zu lesen, ich hab einige Pausen gemacht zum Verdauen und mich viel drüber unterhalten – lohnt sich aber absolut! Bryson schreibt einfach super!

Seide – Alessandro Barricco

Mir gefällt die Erzählart sehr, die ersten Sätze fand ich genial. Die ungewöhnliche Geschichte lässt viel Raum zum Deuten und die Liebesgeschichte, die erst am Ende irgendwie ihre wahre Tragik entfaltet…Irgendwie ein irres Buch, auch wenn es nicht ganz meinen Geschmack trifft – es ist irgendwie “anders”. Trotzdem – lesenswert!

Jane Eyre – Charlotte Bronte

Bin ganz gespannt, eine Freundin hat mir das Buch schon vor Monaten sehr ans Herz gelegt. Nachdem ich von einer anderen Bronte-Schwester (Sturmhöhe) schon gelesen hatte, bin ich jetzt gespannt wie dieses Buch sich so anlässt. […]
Ich bin grade aus “Jane Eyre” wieder erwacht und bin begeistert – ein tolles Buch! Ich glaub sowas muss man einfach mit 20 lesen… Einerseits die Waisengeschichte und dann schlägt es doch so sehr in einen Liebesroman um – und verfällt doch nicht ins kitschige, behält seine Förmlichkeit und ist doch so ein feines gesellschaftliches Portrait. Wirklich, sehr lesenswert!

Reif für die Insel – Bill Bryson

England für Anfänger und Fortgeschrittene! Der Mann ist so lustig und schreibt sooo nett! Man hat ihn richtig vor Augen, klein, bärtig, aber nie einem Abanteuer abgeneigt. Wirklich ein Tipp, für alle GB-Liebhaber, sollte man gelesen haben. Mein momentaner Lieblingsteil, wie er sich seitenweise darüber auslässt was für tolle Namen englische Städte haben  Zum Kugeln!

Sturmhöhe – Emily Bronte

Sou, die “Sturmhöhe” hab ich nun auch fertig. Das Buch rockt. Werd noch mehr von den “Bronte”-Schwestern lesen, dieses England-Bild ist irgendwie todschnieke. Vorallem beeindruckt mich, wie man solche tiefenpsychologischen Romane schreiben kann, wenn man sein ganzes Leben nur mit Familie im englischen Hochmoor verbringt…sehr schick das. Das erste Buch wo man wirklich keine Figur so richtig mag, aber trotzdem von einer Neugier befallen wird, wie es weitergeht. Das ist echt großes Kino!

Den Göttern kommt das grosse Kotzen – Charles Bukowski

Herrliches Buch. Überaus genial, hab Auszüge in ner Zeitschrift gelesen. Freu ich mich sehr drauf, sind Glossen übers Schreiben und alles was dazugehört – vorallem über viel, viel Alkohol und Pferderennen.Ist sehr schräg, aber wenn man ein Faible für schräge Schrifsteller hat und schöne Sätze und Lebensweisheiten, dann isses wirklich klasse.