Familienalbum – Jools Oliver

Ein pinkes Buch, noch dazu von einer sympathischen Frau geschrieben die zufällig mit Jamie Oliver verheiratet ist. Jools beschreibt dort die Zeit ihrer zwei Schwangerschaften und das Leben zu dritt, bzw. zu viert. Das Buch war toll geschrieben, sehr lebensnah und ehrlich, nicht “perfekt” und unecht. Die Olivers wirken wie eine klasse Familie mit den üblichen Sorgen und Nöten, die das Leben aber so nehmen wie es kommt. Ich hatte großen Spaß mit dem Buch, was vorallem auch daran liegt, das man das Gefühl hat, Jools Oliver nach den ersten Seiten zu kennen und das sie über sich selbst und so einigen Unsinn, den sie während der Schwangerschaft anstellt, lachen kann. Bin sehr positiv überrascht, oftmals sind die Bücher der “Stars” ja doch eher seicht – dieses hier nicht!

Die große Liebe – Hanns-Josef Ortheil

Für mich eine Enttäuschung. Sprachlich teilweise sehr schön, manchmal aber auch unheimlich konstruiert. Man bekommt von der Hauptperson eine fast analytisch genaue Aufzählung – aber Gefühle? Recht farblos bleibt auch die Frau in die er sich verliebt, einzig fabreich geschildert sind Landschaft und Essen…mhmpf. Hat mich sehr unbefriedigt zurückgelassen.

Die seltsamen Methoden des Dr. Irabu – Hideo Okuda

Das Buch war echt ne kleine Entdeckung! Dr. Irabu ist Psychater – aber seine Methoden sind alles andere als normal. In diesem schmalen Bändchen gibt es 5 Kurzgeschichten rund um den Arzt und seine Patienten und ich war immer neugierig, was dem Mann noch so alles völlig seltsames einfällt. Ich fands herrlich Dr. Irabu ist sowas von daneben, das er schon wieder kultig ist!