Bartimäus: Das Amulett von Samarkand – Jonathan Stroud

Spitze Für jeden Fantasyfan der es lieber ein bisschen ironisch, böse und ungewöhnlich mag – bitte sehr! Es erinnert mich an viele Romane, hier ist sehr kunstvoll überall mal etwas übernommen worden, aber es stört mich nicht. Trotz allem eine sehr kunstvolle Magierwelt und die Dämonen/Dschinn Welt finde ich einfach nur klasse  . Das Bartimäus eben eher garstig, eingebildet und fies ist fand ich sehr erfrischend….und erst die ganzen Fußnoten, ich habe so gelacht zum Teil!  Allerdings kein Kinderbuch, würde es eher als Jugendbuch so ab 13/14 einstufen.

Drachenglut – Jonathan Stroud

Nun folgt: Drachenglut von Jonathan Stroud. EIn Jugendbuch, bin sehr gespannt in welche Richtung es sich entwickelt, die ersten 15 Seiten jedenfalls sind schonmal in verschiedenen Stilarten. Ich werde berichten. […]

Also das Buch war irgendwie – seltsam. Ich glaub ich würde es nicht so wahnsinnig gerne weiterempfehlen. Die Geschichte, der Plot ist eigentlich gut ausgedacht, aber irgendwie wirken die Figuren relativ “hölzern” man baut irgendwie zu niemand richtig “Spannung” auf. Man las es so ganz gut durch, sind ja nur was über 300 Seiten aber vom Hocker gerissen hat es mich LEIDER nicht. Schade…

Small World – Martin Suter

Hat einen tollen Stil, knapp aber ohne das etwas zu kurz kommt, messerscharf, man kommt auch schnell mit den Hauptpersonen auf einen Nenner. Ich habs richtig genossen und die Geschichte wurde spannend und ohne große Schnörkel erzählt.Und was für eine Geschichte. Eine kleine feine Intrige die durch so etwas “simples” wie eine Alzheimer-Erkrankung ausgelöst wird…und natürlich der allerbeste, erste Satz ever! (Den ich hier nicht verrate, schaut doch selbst rein..) Werde ich weiterempfehlen!

Oskar und die Dame in Rosa – Eric-Emmanuel Schmitt

Wollte schon länger mal was von Schmitt lesen, einfach auch um ihn mal kennenzulernen. War aber etwas skeptisch, gibt es doch richtige Fans von ihm als auch Leute die ihn wirklich nicht mögen – er polarisiert. Dieses Buch aber hat mich ziemlich fasziniert, die direkte Art von Oskar, die skurrilen Ereignisse…besonders betroffen hat mich die Art der Eltern gemacht, mit der Krankheit umzugehen, aber auch wie Oskar ihnen genau das vorwirft. Sehr schwierig. Die letzten 2 Seiten waren dann auch wirklich ..ja..traurig. Trotzdem schön. Bin also sehr positiv überrascht von diesem Buch, wirklich gut & so “richtig”.

Bücher auf Rädern – Ian Sansom

Also das war echt spannend Die Geschichte dieses etwas naiven britischen Bibliothekars dessen erste “Amtshandlung” darin besteht, 15.000 gestohlene Bücher wieder aufzustöbern und wie die Einheimischen ihn dabei “unterstützen”, das ist teilweise richtig komisch, man erfährt noch so einiges über Irland und Gepflogenheiten und mir gings jedenfalls so das ich am Ende riiichtig gespannt auf die “Lösung” war. Und vorallem – das Buch hätte ruhig länger sein können, grade hatte man die Charaktere ins Herz geschlossen.

Das Parfüm – Patrick Süskind

Hach, ein Kurzurlaub ist schön!  Habe “Das Parfüm” gelesen (und den Urlaub habe ich in Grasse gemacht, der Parfümstadt wo auch große Teile des Buches spielen) und habe mir quasi die Schauplätze im Buch paralell dazu angesehen & auch ein eigenes Parfüm entworfen, also richtig reingeschnuppert -  Unbedingt und absolut empfehlenswert, war total interessant! Und das Buch hat mir sehr gut gefallen, auf den Punkt, was anderes und einfach spannend..also ich fands ein echtes Erlebnis. Wer kann schon Gerüche aufschreiben?

Rupien, Rupien! – Vikar Swarup

Kurz gesagt: ein armer, völlig ohne Schulbildung aufgewachsener 18jähriger Kellner gewinnt beim indischen “Wer wird Milliadär” den Hautgewinn. Einen Tag später wird er verhaftet, Verdacht auf Betrug, ein armer Kellner KANN garnicht die Antwort auf alle 12 Fragen wissen (auf gut Deutsch – die Produktionsfirma hat garnicht das Geld…). Seine freiwillige Anwältin allerdings glaubt ihm – und fragt woher er die Antworten kennt – Ergebnis ist ein bewegtes, spannendes und meistens urkomisch erzähltes Leben in Indien!

Herrliches Buch, man erfährt einiges über Indien, ohne dabei das Gefühl zu haben ein Lehrbuch zu lesen. Sehr schön!

Glennkill – Leonie Swann

Nun folgt Glennkill, hab ich schonmal angefangen aber wieder aufgegeben…jetzt der zweite Versuch […] Glennkill war wirklich ganz wunderbar. Mein Lieblingssatz “Othello weidete kühn vorbei”! Der Kriminalfall an sich gibt nicht sooviel her, allerdings ist das auch nicht das Hauptaugenmerk. Die kreativen Schafsnamen und Interaktion der Schafe fand ich viel wichtiger

Schaulaufen für Anfänger. Eine prinzipielle Liebesgeschichte für uncoole Leser – Bianca Stücker

Hab ich in einem Rutsch durchgelesen, kein typischer Frauenroman, eher so die Generation 25+ und endlich mal eine Hauptfigur die sich selbst zwar nicht übermässig mochte aber irgendwie schafft authentisch zu sein. Spielt in einer WG und handelt (wie so viele Bücher) von der Liebe. Ist dabei aber sehr schön, ein bisschen Drama und einige weise Gedanken eines “Fast Erwachsenen” die einem bekannt vorkommen und man ertappt sich – so denke ich manchmal auch. Empfehlenswert!

Ihr ständiger Begleiter – Claudia Schreiber

Also, die Frau Schreiber war gut zu lesen. Beziehungsweise, das Buch bringt einen dazu über Religion und ihre Extreme nachzudenken, sie in Frage zu stellen. Es hat immer noch ihren Stil, allerdings ist es mit Emmas Glück nicht unbedingt vergleichbar. Trotzdem wirklich lesenswert, allein schon wegen der  ungewöhnlichen Darstellung “Gottes”.