Liebesdienst – Howard Jacobsen

Wie findet man sich damit ab, dass man ungeliebt ist und ungeliebt bleiben wird, ausgestoßen, nicht, weil man selber nichts taugt, sondern weil man dem Glück zweier anderer im Wege steht; dass man bis in alle Ewigkeit einsam bleiben muss, damit die beiden anderen bis in alle Ewigkeit zusammenbleiben können?

(S. 26)

Dieser (Liebes)-Roman ist ein perfides Spiel zwischen Schein und Sein – zum Teil voller Sehnsucht, Zerrissenheit, dem Wunsch nach Liebe und Lust, zwischen Leidenschaft und Eifersucht. Einige Szenerien waren ganz schön heftig, andere, schöngeistiger Art zogen sich ein wenig in die Länge, auch wenn mir der Protagonist aufgrund seines Berufs natürlich erstmal sympathisch war . Mit dem Schluss hatte mich der Autor dann aber wieder in der Tasche – ich habe das Buch ein wenig fassungslos zugeklappt – was für eine Idee!

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