Mit Staunen und Zittern – Amélie Nothomb

Nachdem ich einige andere Werke von Nothomb schon gelesen habe, wurde es dringend Zeit für dieses Buch was oftmals als eines ihrer eindrücklichsten Werke bezeichnet wird. Und ja – es lässt einen atemlos zurück. Atemlos deswegen, weil man die Hälfte der Zeit die Luft anhält, ob der Methoden und Gemeinheiten, die in diesem Büro über der jungen Frau ausgeleert werden. Die japanische Arbeitswelt wird hier (für den europäischen Blick) fast schon bis ins Groteske beschrieben und sicherlich bedient sich Nothomb hier auch dem Stilmittel der Überspitzung. Das Ende hat dann fast schon etwas heiteres, es wird so überdreht das man fast lachen könnte. Muss man auch. Irgendwie. Diese Frau kann einfach schreiben – bitterböse mit dem Blick immer auf die absurde Komik, die in auswegslosen Situationen steckt.

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