Später Frost – Voosen/Danielsson

Wenn ich mal Krimis lese, dann gerne solche, die in Skandinavien beheimatet sind. So dachte ich, hier einen Volltreffer vorzufinden: Schweden, ungewöhnliche Ermittler, spannender Fall. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Schweden stimmte, die ungewöhnlichen Ermittler waren allerdings so abgefahren (zumindest eine von ihnen), dass ich wirklich nur dachte: im normalen Leben wären solcherlei Methoden garantiert direkt mit Entlassung geahndet worden. Dichterische Freiheit in allen Ehren, auch Wallander hat oftmals seine Kompetenzen überschritten, aber doch nicht in diesem Ausmaße. Noch dazu las es sich manchmal sehr flapsig – hier wurden große Themen, Zeitsprünge und politische Verwicklungen abgehandelt – für meinen Geschmack allerdings zu kurz, das hätte ruhig länger sein können, was dem Buch die benötigte Tiefe verliehen hätte. Der Fall an sich war allerdings recht spannend. Ich bleibe also sehr zwiegespalten, werde aber vermutlich nichts mehr von beiden lesen.

One thought on “Später Frost – Voosen/Danielsson”

  1. Ich lese auch am liebsten skandinavische Krimis:-) Ich fand die von Wallander (naja eigentlich von Mankell;-) so gut. Jetzt mag ich Johan Theorin sehr.

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