The Nothing Man – Catherine Ryan Howard

Bekanntermaßen lese ich selten Krimis. Damit das überhaupt passiert, muss mich die Grundstory sofort anfixen und neugierig machen. Das war bei „The Nothing Man“ der Fall:

«Ich war das Mädchen, das den Nothing Man überlebte. Jetzt bin ich die Frau, die ihn fassen wird.»

So beginnt das True Crime-Memoir «The Nothing Man», das Eve Black über die verzweifelte Suche nach dem Mann geschrieben hat, der vor nahezu zwanzig Jahren ihre gesamte Familie tötete. Dem Mann, der nie Spuren hinterließ.

Supermarkt-Wachmann Jim Doyle hat den Bestseller auch und je mehr er liest, desto größer wird seine Wut, denn er war – er ist – der Nothing Man. Seite um Seite wird ihm bewusst, wie gefährlich nah Eve der Wahrheit kommt. Er weiß, dass sie nicht aufgeben wird, bis sie ihn gefunden hat. Er hat keine Wahl: Bevor sie sein Leben zerstört, muss er das vollenden, was ihm 20 Jahre zuvor nicht gelungen ist: Eve töten.

Hatte mich sofort am Haken, dieser Klappentext! Und dieser Krimi hat mich nicht enttäuscht – durch die Bank weg spannend und gut aufgemacht und mit einem gewissen Sogfaktor, der einen nur so durch das Buch zieht. Psychologisch ebenfalls interessant und zwar hier und da heftig in den Schilderungen, aber für mich nie zu „krass nur um des Effektes Willen“.

Wer noch einen packenden Thriller mit ins Urlaubsgepäck stecken möchte, sollte hier zugreifen!

Leseexemplar

 

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